Lions Club Rotenburg LEA

PRESSEARCHIV

 

 

 

Oktober 2019, Lion Magazin

Großes Kino für kleine Patienten

Lions Club LEA übergibt 1.200 Euro an die Klinikclowns

Der Lions Club LEA übergibt 1.200 Euro an die Klinikclowns in der Kinderabteilung des Agaplesion Diakonieklinikums, Rotenburg (Wümme).

Klinikclowns bekommen regelmäßig Erlöse einer besonderen Kinomatinee

von Christa Förster-Müller

Auf der Suche nach neuen Aktivitys hat der Lions Club Rotenburg (Wümme) LEA die Idee einer Kinomatinee so interessant umgesetzt, dass die Veranstaltung bereits im siebten Jahr ausgesprochen erfolgreich ist. Jeweils Wochen vorher sind die gut 100 Eintrittskarten verkauft, weil man weiß, zur Kinomatinee der LEAs gibt es nicht nur einen guten Film zu sehen, sondern auch ein leckeres, passendes Frühstück vorweg.

Passend bedeutet: Zu einem französischen Film kann man sich auf ein französisches Frühstück mit Croissants und Cafe au lait und vielen weiteren französischen Leckereien freuen - zum Münchener Film wurden zünftig Bayerische Spezialitäten und Schmankerl serviert. Das kommt beim Publi­kum gut an. Die Matinee findet jeweils an einem Sonntagmorgen Ende Februar statt. Eine gut gewählte, weil eventarme Zeit. Als Kino-Kulisse dient das Rotenburger Heimathaus - eine schöne Umgebung, die die Veranstaltung atmosphärisch bestens unterstützt.

Bei der Auswahl der Filme legt das Kinoma­tinee-Team besondere Maßstäbe an: Ein gewis­ses künstlerisches Niveau vorausgesetzt, wer­den stets Filme gezeigt, die die Besucher mit einem Lächeln und guter Laune nach Hause verabschieden.

Mit dem Film „Pilgern auf Französisch" ist der Damenclub vor sieben Jahren in die Matinee-Rei­he gestartet. Es ist die höchst unterhaltsame Geschichte einer Wallfahrt in Form eines langsamen Roadmovies, wie das Filmlexikon anmerkt. Den Gästen hatte es so gut gefallen, dass im fol­genden Jahr der Film „Best Exotic Marigold Hotel" wieder volles Haus hatte: eine Komödie mit Tiefgang. Britische Rentner mit wenig Geld - aber genügend Abenteuerlust - beschließen, ihren Lebensabend in einem indischen Hotel zu verbringen. Die Rotenburger LEAs hatten sich für das Frühstück orientalische Spezialitäten einfallen lassen: Hackfleischbällchen-Curry, Datteldip, Hummus und Lassi begeisterten die Gäste am stark frequentierten Buffet. Und damit nicht genug: Die Gastgeberinnen begrüßten die Gäste stilecht im Sari.

Unvergessen auch die Matinee mit dem Film Brot und Tulpen", zu dem mediterrane Spezialitäten serviert und der Raum italienisch dekoriert wurde. Zum Film „Almanya - Willkommen Deutschland" wurden türkische Spezialitäten dank der tatkräftigen Unterstützung der türkischstämmigen Familie eines Clubmitglieds angeboten. Ein echtes Highlight bei den Gästen! Dank hoher Akzeptanz der Lions-Arbeit vor werden die Lebensmittel für den leckeren Frühstücks-Brunch regelmäßig durch einen Supermarkt und einen regionalen Bäcker gespendet.

Bei der Herstellung der besonderen Speisen sind viele LEAs aktiv und backen, brutzeln, kochen und dekorieren. Aufgrund der vielen besonderen Ideen für landestypische Spezialitäten, die sich über sieben Jahre angesammelt haben, wurde im letzten Jahr ein Rezeptbuch erstellt, das Gäste und Lionsfreunde gegen eine Schutzgebühr erwerben können.

Der Eintrittspreis für die Matinee beträgt 20 Euro, für den Begrüßungssekt geben die Gäste gern noch einen weiteren Obolus. Aufgrund der großzügigen Lebensmittelspenden und der selbst hergestellten Spezialitäten können die LEAs regelmäßig mit einem Erlös von bis zu 2.000 Euro rechnen. Davon gehen jährlich 1.200 Euro an die Einrichtung der Bremer Klinikclowns, die durch ihre engagierte und ausgezeichnete Arbeit in den Kinderstationen der umliegenden Kliniken kleine Menschen in schwierigen und angstbesetzten Situationen zum Lachen bringen. "Dürfen wir hereinkommen?" Mit dieser Frage beginnt jeder Besuch der einfühlsamen Clowns, die kleine Momente der Leichtigkeit in den Alltag der jungen Patienten bringen.

Die Auftritte der Klinikclowns stehen für eine besondere Art der Zuwendung für die jungen Patienten. Sie bieten eine spielerische Ablenkung von den medizinischen Behandlungen und bilden ein Gegengewicht zum ungewohnten Alltag im Krankenhaus. Eine Arbeit, die auch von Ärzten und Pflegepersonal sehr geschätzt wird. Bei Kindern, die vor Operationen von Clowns besucht werden, sinkt die Angst vor dem Eingriff deutlich: Denn „Lachen ist gesund" und trägt zur Genesung bei.

Zur Matinee ist oftmals ein Klinikclown mit von der Partie und informiert und erfreut auch das Kinopublikum.

20. September 2019, Rotenburger Kreiszeitung

Auch Lehrer müssen noch lernen

Lehrkräfte des Sottrumer Gymnasiums beim Seminar

Lehrkräfte des Sottrumer Gymnasiums beim Seminar. Foto: Goldstein

Fortbildungsprojekt „Lions Quest" mit 22 Pädagogen des Gymnasiums

Rotenburg/Sottrum - Insgesamt 22 Lehrkräfte des Gymnasiums Sottrum haben an einer Fortbildung für das Jugendförderprogramm Lions Quest "Erwachsen werden" in Rotenburg teilgenommen. Der Trainer Rolf Hetzel schulte praxisorientiert, wie Lehrer zehn bis 14-jährigen Schülern soziale Kompetenzen planvoll vermitteln können. Das Fortbildungsangebot "Lions Quest" wurde initiiert und organisiert von den Leas, also den Lions-Damen.

Die Lehrer lernten, wie sie den Aufbau von Selbstvertrauen und kommunikative Fähig­keiten der Schiller unterstützen und stärken. Dazu gehörten auch Tipps des Trainers, wie Kontakte und positive Begegnungen aufzubauen und zu pflegen sind, sowie konstruktive Lösungen bei Konflikt- und Risiko-Situationen, die die Pubertät häufig mit sich bringt, zu finden.

"Gleichzeitig sollen die Lehrer im Unterricht mit dem Programm den jungen Menschen Orientierung beim Aufbau eines eigenen, sozial eingebundenen Wertesystem anbieten können", so die Leas. Zur Implementierung in den Unterricht wird seitens des Landeskultusministeriums für die Dauer von zwei Jahren eine Praxisbegleitung zur Verfügung gestellt. Go

11. September 2019, Rotenburger Kreiszeitung

Integration erfordert Geduld

Katharina Engelhardt, Silke Dodenhoff und Christa Förster-Müller

Katharina Engelhardt, Silke Dodenhoff und Christa Förster-Müller. Foto: Goldstein

Rotenburger LEAs informieren sich über Förderprojekte für Zuwanderer

Die Präsidentin der Rotenburger LEAs (Lions-Club-Damen), Christa Förster-Müller, hat sich für ihre Amtszeit Schwerpunkte gesetzt. „Mein Motto ist Kultur und Interkultur in der Kreisstadt und umzu“, erklärt die Präsidentin. Dazu gehört für sie auch das Thema Zuwanderung. Deswegen hat sie Silke Dodenhoff vom Jugendberufszentrum des Landkreises und die stellvertretene Schulleiterin der Berufsbildenden Schulen Rotenburg, Katharina Engelhardt, zu einem Vortrag in das Landhaus Wachtelhof gebeten.

Die beiden Referentinnen informierten über ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit jungen Migranten von der Ankunft 2015 bis heute. Ziel sei es, die Menschen in die Gesellschaft zu integrieren und dazu gehöre auch die Teilhabe am Berufsleben. Sie legten eine Bilanz der bisherigen Erfolge aber auch Misserfolge vor. „Alle Beteiligten sind sehr euphorisch gestartet“, so Engelhardt. Auch die LEAs haben sich 2015 mit Kleider- und Spielzeugsammlungen an Aktionen zugunsten der Flüchtlinge beteiligt. Engelhardt und Dodenhoff haben sich im Arbeitskreis für Arbeitsmarktintegration kennengelernt und gemeinsam Projekte in Angriff genommen, die jeder für sich alleine nicht hätte schaffen können.

„Wir haben zunächst alle – inklusive das Kultusministerium – gedacht, dass wir unser Ziel in einem Jahr erreichen können. Sind aber schnell eines Besseren belehrt worden“, reflektiert Engelhardt. Selbst zwei Jahre Vorbereitung hätten nicht gereicht, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.

Das Lernen der deutschen Sprache sei eine wesentliche Grundlage für die Zukunft der Migranten. Sprachförderklassen wurden eingerichtet, Sprach- und Integrationsprojekte (Sprint) eingeführt. Schwerpunkt sei immer der Spracherwerb gewesen. Neben der Einführung in die regionale Kultur- und Lebenswelt erhielten die zumeist jungen Menschen eine Einführung in das Berufs- und Arbeitsleben inklusive Praktika. Die Abbruchzahlen bei den verschiedenen Sprint-Programmen sei hoch. Einige Angemeldete sind gar nicht erst zum Schulbeginn erschienen, weil sie den Landkreis oder Deutschland verlassen haben oder untergetaucht sind, erklärt Dodenhoff.

Die Erfahrungen mit Sprint hätten gezeigt, dass die Ausbildungsreife nur in Ausnahmefällen tatsächlich erreicht worden sei. Eine zusätzliche Alternative musste her. Da kam die Akademie für Wirtschaft und Logistik (AWL) ins Spiel. Mit einem innovativen Projekt „Eine kleine Ausbildung in der Lagelogistik“ plus Sprachausbildung für Migranten ging an den Start. Mit zwölf Zertifikaten für die Teilqualifikation in der Lagerlogistk hat sich dieses Projekt zu einem Erfolg geführt. Neun Teilnehmer haben bereits einen festen Arbeitsplatz gefunden.

Nun soll das Projekt eine Fortsetzung finden. Diesmal wird die „kleine Ausbildung im Verkauf“ durchgeführt. Wieder ziehen das Jugendberufszentrum, die AWL und die BBS an einem Strang. Voraussetzungen für die Teilnehmer ist das Sprachniveau A2, Mindestalter 18 Jahre, Migrationserfahrung und Interesse an einer Ausbildung oder Arbeitsaufnahme im Bereich Verkauf. „Wir bieten Beratung, Begleitung und Informationen rund die Themen Schule, Ausbildung und Arbeit“, betont Dodenhoff. Mit Berufsinformationstagen für zugewanderte Schüler wollen sie Perspektiven für den Übergang von der Schule in den Beruf aufzeigen.

Langzeitpraktika von sechs bis zwölf Monaten unter dem Motto „learning on the job“ sollen den Einstieg in einen Beruf weiter fördern. Die BBS unterstützt mit Sprachassistenz und bietet unter anderem Hilfe bei der Übersetzung aus der Muttersprache an. Das BBS-Projekt IGEL „Individuelle Begleitung junger Geflüchteter“ am Lernort BBS richtet sich an junge Geflüchtete, die bereits eine Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung mit Besuch der Berufsschule begonnen haben. Die Schule bietet ihnen eine individuelle Unterstützung und Begleitung durch engagierte Lehrer. Goldstein

05. Juli 2019, Rotenburger Kreiszeitung online

Förster-Müller neue Lea-Präsidentin

Christa Förster-Müller und Anke Schmidt-Rathsmann

Christa Förster-Müller (l.) und Anke Schmidt-Rathsmann bei der Übergabe der Urkunde. Foto: Goldstein

Vorgängerin Anke Schmidt-Rathsmann zieht Bilanz der Aktivitäten 2018

Rotenburg – Bei bestem Outdoor-Party-Wetter hat Anke Schmidt-Rathsmann ihr Amt als Präsidentin der LEAs, den weiblichen Mitgliedern des Rotenburger Lionsclubs, an Christa Förster-Müller übergeben. Schmidt-Rathsmann hatte die Neue den LEAs vorgeschlagen, und die haben die Wahl bestätigt. Die ehemalige Personalleiterin von „pds“ wird nun für ein Jahr die Geschicke der Löwinnen lenken.

Im Garten ihres Hauses an der Verdener Straße zog die ehemalige Präsidentin im Kreise der rund 40 Lions-Damen eine Bilanz der guten Taten, die während ihrer Amtszeit über die Bühne gegangen sind. Viele Aktivitäten wie der Besuch bei Simbav, der Ausflug zum Hartmannshof, die Lea-Tombola auf dem Nikolausmarkt oder ein Vortrag bei „Wildwasser“ hatte sie perfekt organisiert. „Es war ein tolles und ereignireiches Jahr für mich.“ Förster-Müller hat sich für ihre Amtszeit 2019/20 einige Prioritäten gesetzt. Im Gespräch erklärte sie, dass in ihrem Programm unter dem Oberbegriff „Kultur und Interkultur“ einige Aktivitäten stattfinden werden. Dazu zählen unter anderem Besuche bei kulturellen Einrichtungen und interkulturellen Veranstaltungen in Rotenburg, die sie in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken möchte. Außerdem werde sie viel Wert auf Veranstaltungen der LEAs mit Menschen andererer Kulturen und Religionen legen. Das Engagement vieler Ehrenamtlicher aus Rotenburg auf diesem Gebiet sei beispielhaft. „Mich interessieren die Institutionen, die sich mit Migranten aber auch Emigration beschäftigen.“ Zudem möchte sie die Eingewanderten einladen und mehr über deren Leben erfahren. go

28. April 2019, Rotenburger Kreiszeitung online

LEAs Oldie Night 2019

Oldie Night 2019

Beste Stimmung bei Oldie-Party der LEAs

Rotenburg – Oldies sind Gold Wert – das hat sich bei der neunten Auflage der Benefizveranstaltung der LEAs – der „Oldie- Night“ – am Samstagabend im Gemeindesaal der Stadtkirche einmal mehr herausgestellt.

Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder, Jugendliche und Frauen des gesamten Landkreises. Inzwischen ist der Ev.-luth. Kirchenkreis Rotenburg Träger. Stadt und Landkreis sowie ein Förderverein beteiligen sich an der Finanzierung.

Die nostalgische Reise durch die Rock-, Pop- und Schlagerszene der 1960er bis 1990er Jahre, aufgelegt vom DJ Julian Renken, hat der Frauengruppe des Rotenburger Lions Clubs ein volles Haus beschert und am Ende ordentlich Geld in die Spendenkasse gespült. „Wir werden mit dem Reinerlös in diesem Jahr wieder Finanzspritzen für den guten Zweck verteilen“, erklärt die Präsidentin der LEAs, Anke Schmidt-Rathsmann, am Rande der Veranstaltung. Die großen Hits von damals haben kein bisschen an Beliebtheit verloren. Die Songs der internationalen Stars wie Buddy Holly, Chubby Checker, ABBA und deutschen Schlagerstars wie unter anderem Marianne Rosenberg, Nena und der Münchner Spider Murphy Gang sind weiter „in“.

Textsicher stimmten die Tanzenden bei Rosenbergs „Er ist nicht wie Du“ mit ein. Dabei schauten die Frauen ihren Tanzpartnern besonders tief in die Augen. Spätestens bei Checkers Superhit von 1962 – „Come on let’s twist again“ – füllte sich gleich am Anfang der Veranstaltung die Tanzfläche und blieb auch bis zum Ende weit nach Mitternacht reichlich gefüllt.

Die LEAs in den knallroten Polo-Shirts taten währenddessen alles, um den Gästen einen tollen Abend zu bieten. Ob hinter der Theke, an den Tischen oder am Imbiss-Wagen – der Service für die Gäste und die Versorgung liefen reibungslos.
go

Fotos: go

10. März 2019, Rotenburger Kreiszeitung online

Seminar mit großer Strahlkraft

Lions Quest Projekt 2019

Rollenspiele unter Paukern: Schulleiter Sven Borstelmann (r.) und seine Kollegen hatten bei den Praxiseinheiten sichtbar viel Spaß. Fotos: Warnecke

Zweieinhalbtägiges Präventionsprojekt „Erwachsen werden“ an der Beekeschule

Scheeßel - Von Lars Warnecke. Das sieht man auch nicht alle Tage: Gestandene Lehrer, die miteinander rangeln – und dabei ganz bewusst in die Rolle ihrer Schützlinge schlüpfen. Auf der Brust tragen sie Schilder mit Vornamen: Sven, René, Sarah und wie die Damen und Herren Pädagogen noch alle heißen. Ja, da war was los in der Beekeschule. Und irgendwie auch wieder nicht. Denn für ein hausinternes Seminar, welches das Kollegium der Scheeßeler Oberschule von Donnerstag bis Sonnabend auf Trab halten sollte, hatte die komplette Schülerschaft doch gleich einmal freibekommen.

„Der Jubel unter den Kindern und Jugendlichen war natürlich groß, als sie erfahren haben, dass sie zu Hause bleiben dürfen“, erzählt Sarah Eckert in der Kaffeepause. Sie ist eine unter den 31 an der Schule tätigen Lehrkräften, die bei einem Präventionsprogramm des Lions Clubs lernten, wie sie ihrer „Klientel“ effektiv soziale Kompetenzen vermitteln können.

„Erwachsen werden“ nennt sich dieses und hat zum Ziel, Kinder so zu stärken, dass sie Verantwortung übernehmen und Selbstvertrauen aufbauen können. „Im Prinzip geht es darum, den Lehrkräften im Bereich soziale Kompetenz das entsprechende Werkzeug im Umgang mit ihren Schülern an die Hand zu geben“, erklärt Trainerin Anke Drewes, Leiterin der Oberschule in Hanstedt (Landkreis Harburg). Beim „Erwachsen werden“ ginge es um die Resilienz, soll heißen: um die psychische Widerstandskraft. Zehn- bis 14-Jährige sollen dadurch Konsequenzen und Gefahren einschätzen können, „darüber hinaus sollen sie im Nachhinein aber auch besser erkennen, was ihnen selbst guttut“, so Drewes. Gewalt- und Drogenprävention bildet dabei einen Teil der zweieinhalbtägigen Fortbildung, die der Lions Club Deutschland im Rahmen seines Programms „Lions Quest“ entwickelt hat und die von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) finanziell gefördert wird.

„Früher war es so, dass man über die Suchtmittel gesprochen hat“, meint Beekeschulleiter Sven Borstelmann, „jetzt muss man die Kinder aber so weit stärken, dass sie gar nicht erst süchtig werden wollen.“ Er ist durchaus stolz auf sein Kollegium: „Alle haben sich für das Seminar freiwillig gemeldet, das zeigt das große Interesse.“ Die Präventionsprojekte seien nicht Teil der Lehrerausbildung, „aber für die jüngere Schülerschaft hier sehr hilfreich“, betont Borstelmann, der das Seminar an seine Schule geholt hat. Immerhin, ergänzt Sarah Eckert, seine Kollegin, „werden in der Pubertät die Hirne noch einmal neu formatiert“. Daher sei es gerade in diesem Alter angebracht, die sozialen Kompetenzen und die Widerstandsfähigkeit zu stärken, um die Schüler fit fürs Leben zu machen. An der Lions-Quest-Schulung gefällt ihr vor allem, dass sie praxisorientiert ist und nicht bloß Vorträge aneinanderreiht.

„Die Lehrer können schon nächste Woche in ihren Klassen mit der Umsetzung starten“, erläutert Trainerin Anke Drewes. Dafür würde jeder von ihnen einen Ordner mit ausgearbeiteten Unterrichtssequenzen an die Hand bekommen. „Ich habe auf jeden Fall schon jede Menge Tipps für meinen Unterricht bekommen und weiß jetzt noch mehr über die Möglichkeiten, Kindern und Jugendlichen Teamgeist und soziales Verhalten zu vermitteln“, sagt Eckert, die unter anderem Deutsch, Sport und Geschichte lehrt. Sie selbst harre nach der Fortbildung

gespannt der Dinge, die nun kommen würden. Ob ihre Schüler das auch so sehen, ist nicht überliefert.

23. Januar 2019

Gritt Ladwig stellt die Arbeit der Beratungstelle "Wildwasser" vor

Vortrag Wildwasser

Anke Schmidt-Rathsmann (v.l.), Gritt Ladwig

1-2 Kinder pro Schulklasse erfahren sexualisierte Gewalt

Und zwar auf dem Land und in der Stadt und unabhängig von der sozialen Schicht, unabhängig vom Bildungsniveau. Also gibt es bei uns "Wildwasser" - die "Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt". Denn auch in Rotenburg gebe es Väter, Großväter und Onkel, die Kinder aus der eigenen Familie missbrauchen. Anders als häufig angenommen kämen die Täter vor allem aus dem familiären Umfeld oder dem persönlichen Nahbereich. Täterinnen seien eher die Ausnahme, wobei die Dunkelziffer unbekannt sei. Psychologin Gritt Ladwig referierte. Sie besetzt eine halbe von 1,5 Psychologen-Stellen der Beratungsstelle in Rotenburg und war beim Lions Club Rotenburg/Wümme (LEA) zu Gast.

Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder, Jugendliche und Frauen des gesamten Landkreises. Inzwischen ist der Ev.-luth. Kirchenkreis Rotenburg Träger. Stadt und Landkreis sowie ein Förderverein beteiligen sich an der Finanzierung.

Was genau sind die Aufgaben von "Wildwasser"? Die Mitarbeiterinnen kümmern sich um Prävention, die Arbeit erfolgt mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pädagogen. Ebenso bieten sie Fortbildungen an. Hier werden z. B. Gesundheits- und Krankenpfleger und Erzieher geschult, damit sie wissen, worauf sie im Umgang mit Betroffenen und deren Angehörigen achten müssen. Als ganz wichtig gilt auch die Öffentlichkeitsarbeit, da eine Stelle, deren Arbeit nicht bekannt ist, nicht angelaufen wird. Insbesondere gelte dies für ländliche Gegenden, in denen besondere Hemmschwellen bestehen. Und letztlich beraten die Psychologinnen. Jugendliche suchten die Beratungsstelle häufig selbstständig auf, die jüngeren würden vertreten von Fachpersonal oder Angehörigen. Auch Lehrer und Erzieher benötigten Auskunft, da sie naturgemäß besonders gefordert sind. Die Beratungsstelle sei gut ausgelastet, da der Beratungsbedarf vieler Betroffener sich über mehrere Termine erstrecke (manche 2x pro Woche, manche 1x im Monat). Die Weitervermittlung auf einen Therapieplatz sei insbesondere in der Fläche schwierig, da es zu wenige niedergelassene Therapeuten gebe. Da kämen schon mal Wartezeiten von 1,5 Jahren vor - die "Wildwasser" dann eben überbrücken würde.

Die LEAs laufen mit offenen Augen und Ohren durch die Welt, aber sie waren beeindruckt von der (statistisch) hohen Zahl der Missbrauchsfälle und hatten viele Fragen an die Referentin. Insbesondere praktische: Was können wir tun, was müssen wir wissen? Sowohl für die Lehrer in der Schule als auch für alle anderen ohne entsprechende Ausbildung gelte dasselbe: Wenn ein Verdacht aufkommt, heiße es zu dokumentieren, auch über einen längeren Zeitraum, damit die Beweislage klar ist, zudem gelte es, Experten dazuzuholen. Im Akut-Fall sei Ruhe zu bewahren, es sei zu deeskalieren und vor allem zuzuhören. Die Symptome der Betroffenen seien sehr unterschiedlich. Manche zeigten selbst sexualisiertes Verhalten, einige seien sehr zurückgezogen, wieder andere hätten Bauchschmerzen, seien aggressiv oder hätten Alpträume.

Jeder, der sich unsicher sei, ob er es mit einem Fall von Missbrauch zu tun habe, so Frau Ladwig, sei herzlich eingeladen, sich an Wildwasser zu wenden, die Sachlage zu schildern und sich beraten zu lassen.

23.11.18, Rotenburger Kreiszeitung

Großer Wunsch von schwerkranker Frau: Ein letztes Mal Boltenhagen sehen

Spendenübergabe Wünschewagen

Gesa Weiss (v.l.), Anke Schmidt-Rathsmann, Christa Förster-Müller und Jessica Andreßen von den LEAs mit den beiden ASB-Vertretern des Landesverbandes bei der Spendenübergabe. © Goldstein

LEAs Spenden 2 .000 Euro für den ASB-Wünschewagen

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Für eine 55-jährige Rotenburgerin geht Samstag ein letzter großer Wunsch in Erfüllung. Die Schwerkranke fährt in Begleitung eines Rettungssanitäters und einer Krankenschwester mit einem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) des Landesverbandes Niedersachsen nach Boltenhagen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie hatte dort einmal ihren Urlaub verbracht und eine unvergesslich schöne Zeit erlebt. Sie möchte, bevor sie stirbt, ihren Lieblingsort noch einmal sehen.

Viele Menschen, die keine lange Lebenserwartung mehr haben, hegen dennoch Wünsche, die sie sich aus finanziellen Gründen nicht erfüllen können. Da kommen die ASB-Wünschewagen ins Spiel, die sich ausschließlich aus Spenden- und Sponsorengeldern und ASB-Eigenmitteln finanzieren. Zudem helfen ehrenamtliche Mitarbeiter aus.

Davon hat auch das Lea-Mitglied Gesa Weiss gehört und gemeinsam mit der Spendengruppe der Löwinnen, die sonst eher auf Anfragen reagiert, diesen humanitären Einsatz für Todkranke allen LEAs vorgestellt. Weiss schlug vor, 2. 000 Euro für den ASB-Landesverband Niedersachsen zu spenden. Die Löwinnen stimmten sofort ohne wenn und aber zu.

„Ein solches Projekt verdient höchste Anerkennung der Öffentlichkeit, und wir LEAs hoffen, dass noch viele weitere Spender und Sponsoren unserem Beispiel folgen werden“, so die Lea-Vorsitzende Anke Schmidt-Rathsmann bei der gestrigen Geldübergabe im Wachtelhof an zwei Vertreter des ASB-Landesverbandes Niedersachsen.

Marc-Oliver Berndt vom ASB bilanzierte, dass niedersachsenweit im vergangenen Jahr mehr als 80 schwerkranke und sterbende Menschen von ehrenamtlichen „Wunscherfüllern“ auf ihren „Wunschwegen“ begleitet worden sind. Während dieser Zeit hätten die Kranken ihr unausweichliches Schicksal vergessen können.

Ein ASB-Wünschefahrzeug sei so konstruiert, dass auf die speziellen Bedürfnisse der Fahrgäste eingegangen werden kann. Ausgerüstet ist es unter anderem mit notfallmedizinischer Ausstattung, speziellen Stoßdämpfern sowie Musik- und Lichtanlage. Zudem bietet eine verspiegelte Rundumverglasung einen Panoramablick nach draußen. Seit 2017 hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Schirmherrschaft übernommen und damit ein Zeichen gesetzt, wie wichtig ihm dieses humanitäre Projekt ist.

20.09.18, Rotenburger Kreiszeitung

BBS-Lehrer nehmen an „Lions-Quest“ teil

Lions-Quest Präventionsprogramm

Kennenlernspiele mit dem Ball sind ein Teil der Seminarinhalte von Trainer Ralf Hetzel. Foto: © Ujen

Lebenskompetenzen ihrer Schüler fördern

Rotenburg - Geht es nach dem Lions-Club aus Rotenburg, seiner Damenabteilung, den LEAs, sowie dem Scheeßeler Service-Club, benötigen Jugendliche und junge Erwachsene nicht nur Fachwissen, um für ihre berufliche Zukunft gewappnet zu sein. Lebenskompetenzen, sogenannte „Life Skills“, seien ebenso wichtig.

Dazu zählen Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Diese sozialen Kompetenzen sollen der Zielgruppe von geschulten Lehrkräften vermittelt werden. Seit Donnerstag sind es 16 Lehrer der Berufsbildenden Schulen (BBS) Rotenburg, die von Trainer Rolf Hetzel vom Hilfswerk Deutscher Lions (HDL) geschult werden. „Lions-Quest“ nennt sich das Präventionsprogramm.

Am Sonnabend endet das Aufbauseminar „Erwachsen handeln“ von Hetzel, das die Lebenskompetenzen von 15- bis 21-Jährigen fördern soll. Wie die Lehrer das Erlernte umsetzen, ist den Pädagogen selbst überlassen. Es gibt keine festen Zeiten während des Unterrichts. „Die Übungen können zum Beispiel zu Beginn des Unterrichts als ,Energizer‘ angewendet werden“, erklärt Martina Hebel. Die Projektbeauftragte von den LEAs hatte mit der Club-Pressesprecherin Jessica Andreßen das Seminar bereits Ende Februar zum ersten Mal in die Wege geleitet. Bundesweit sei das Projekt von allen Kultusministerien anerkannt und werde von öffentlichen Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen empfohlen.

Nach der dreitägigen Schulung bekommen die 16 Lehrkräfte einen Wegweiser, das Programmhandbuch. In dieser Mappe finden sie alle im Seminar besprochenen Methoden. Zum Inhalt zählen fünf Module, unter anderem Aspekte wie Kennenlernen, Gruppenbildung und Klassenrat. Ebenso verschiedene Formen selbstbezogener Kompetenzen, zum Beispiel Zeitmanagement, sicheres Auftreten, selbstverantwortliche Zielsetzung, Umgang mit Enttäuschungen, Teamgeist sowie Gerechtigkeitssinn.

„Die Schüler sollen ihre Handlungen reflektieren und daraus Fähigkeiten entwickeln“, so Rolf Hetzel, der neben den Seminaren auch als Lehrer an einer BBS in Stuttgart unterrichtet. Finanziert wird die „Lions-Quest“ von drei Lions-Clubs. Den Eigenanteil der Teilnehmer übernimmt wiederum der Förderverein der BBS Rotenburg.


jo

07.07.18, Rotenburger Journal

Buchübergabe "Der kleine Drache Kokosnuss"

Buchübergabe Der kleine Drache Kokosnuss

Noch genießen alle schulpflichtigen Kinder die Sommerferien. Die weiblichen Mitglieder vom Rotenburger Lions Club, LEAs, denken schon weiter und spenden den Schulanfängern 2018 aus bedürftigen Familien für die Schultüte ein altersgerechtes Lesebuch mit dem Titel "Der kleine Drache Kokosnuss". Die Verteilung übernimmt der Verein Simbav, der gegen Vorlage eines Dokuments, das die Bedürftigkeit bescheinigt (zum Beispiel ALG II) die Bücher im „Düt und Dat" an der Kirchstraße in Rotenburg ausgibt. Die Lea-Präsidentin Anke Schmidt-Rathsmann (v.l.), Cornelia Mansfeld (Buchhandlung Müller), Gesine Griephan (Simbav) und Lea Past-Präsidentin Julia Grewe-Schwardt mit ihren Kindern Jim, Tilly und Elli bei der Übergabe der Spende bei Simbav

29.06.18, Rotenburger Kreiszeitung

Anke Schmidt-Rathsmann ist neunte Lea-Präsidentin

Anke Schmidt-Rathsmann

Anke Schmidt-Rathsmann hat das Amt übernommen. Foto: Goldstein

Rotenburg - Die Dauer für das Präsidentinnen-Amt der LEAs ist in den Statuten des Rotenburger Lions-Clubs auf ein Jahr festgelegt. Wie schnell die Zeit vorübergeht, hat die nun scheidende Vorsitzende Julia Grewe-Schwardt zu spüren bekommen, die ihr Amt an Anke Schmidt-Rathsmann übergab.

„Es war kurzweilig und hat mir Spaß gemacht – und das, obwohl das Amt mit viel Arbeit verbunden ist.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Julia Grewe-Schwardt während einer kleinen Feier mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Grewe-Schwardt übergab die Führungsverantwortung an die neue Präsidentin Anke Schmidt-Rathsmann, die von ihr persönlich als Nachfolgerein vorgeschlagen worden war. Die ehemalige Besitzerin einer Parfümerie am Neuen Markt in Rotenburg ist seit einiger Zeit Rentnerin und freut sich auf die neue Herausforderung. Dabei werden ihr als Vize-Präsidentin Christa Föster-Müller und Kerstin Winkel als Sekretärin helfend zur Seite stehen.

Die Idee, einen Lions-Damenclub in Rotenburg zu gründen, wurde im März 2010 geboren. Bereits im Juni war die Gründung der LEAs mit 26 Mitgliedern erfolgt, erklärte Julia Grewe am Rande der Veranstaltung. „Heute sind wir 41 Löwinnen.“ Heidi Kohlmeyer war die erste Präsidentin – nun tritt mit Schmidt-Rathsmann die neunte Chefin der LEAs ihr Amt an. Der Clubname Lea steht für eine engagierte Löwin, eine charakterstarke Kämpferin und Beschützerin.

Der Abschied von Grewe-Schwardt brachte ihr viel Lob ein

Mit musikalischer Begleitung einiger Bläserinnen des Musikzugs Bothel zogen die LEAs gesanglich eine Bilanz der scheidenden Präsidentin. Darin lobten sie ihren Ideenreichtum. Ob Lions-Losverkauf auf dem Nikolausmarkt oder die Organisation von Ausflügen und Benefizaktionen – auf Grewe sei immer Verlass gewesen.

Auch die neue Präsidentin bekam ein Ständchen. Die Sängerinnen sind fest davon überzeugt, dass Schmidt-Rathsmann dem Stress des Präsidentinnenamtes gewachsen ist, und freuen sich auf ihre Ideen. Die Mitglieder werden ihr bei der Umsetzung gerne unter die Arme greifen.

Die neue Chefin habe schon einige Projekte „konkret ins Auge gefasst“. Dazu gehört auch die Fortführung der Finanzierungshilfen der Seminare für Lehrkräfte zur Steigerung der Lebenskompetenzen für Kinder und Jugendliche an den Schulen. - go

Mai 2018, Wümmekurier

Wer kennt das SOS-Kinderdorf in Worpswede?

Vortrag SOS Kinderdorf

Die Präsidentin des Lions-Clubs Rotenburg (LEA) Julia Grewe Schwardt, hatte zu einem Vortrag über das SOS-Kinderdorf in Worpswede eingeladen. Referentin war die Presse-Beauftragte der Einrichtung, Sylvia Schikker. Foto: LEAs Rotenburg

Auch hier geht nichts ohne das Ehrenamt

wk/dm. Wo ist eigentlich der Unterschied zu einem Kinderheim? Wo haben die Kinder­dörfer ihren Ursprung? Was ist das überhaupt für ein Verein, der diese Dörfer betreibt? Kurz vor Weihnachten gibt es Immer Post von dort.

Der Lions-Club Rotenburg (LEA) hatte sich zu seinem Clubabend die Pressebeauftragte des SOS-Kinderdorfes Bremen, Sylvia Schikker, eingeladen, um mehr über die Einrichtung zu erfahren, die immerhin 40 Niederlassungen allein in Bremen und Niedersachsen hat und die die meisten nur dem Namen nach kennen.

Liebevoll und geborgen aufwachsen: Das ist nicht jedem Kind vergönnt. Dabei benötigen Heranwachsende viel Zuwendung und Förderung, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre Potenziale zu entfalten. Falls die Herkunftsfamilie dies nicht leisten kann, finden Kinder seit über 50 Jahren im SOS-Kinderdorf Worpswede ein familiäres Zuhause. Dort werden sie von pädagogischen und therapeutischen Fachkräften gefördert. Für Nestwärme sorgt das Zusammenleben in SOS-Kinderdorffamilien, Wohngruppen und anderen Einrichtungen auf dem Gelände des Kinderdorfes. Orientiert am Bedarf der Region wurde das Angebot für junge Menschen und Familien über die Jahre immer weiterentwickelt - von Kindertagesstätten über Beratung und ambulante erzieherische Hilfen bis hin zur Schulsozialarbeit.

Ganz am Anfang stand die Idee des österreichischen Medizin Studenten Hermann Gmeiner, dass die vielen Waisen nach dem 2. Weltkrieg in Ersatzfamilien mit Ersatzvätern und Ersatzmüttern in einem Dorf mit einzelnen Häusern aufwachsen sollten. Das gilt auch heute noch. Aktuell leben in Worpswede 135 Kinder, vorwiegend Sozialwaisen, zu deren Eltern nach Möglichkeit in irgendeiner Form der Kontakt erhalten wird, auch wenn eine Rückkehr in die Ursprungsfamilie eher die Ausnahme darstellt. Die Ersatzeltern wohnen mit „ihren" Kindern im Dorf - ein anspruchsvoller Job, der wohlüberlegt sein will, da den Kindern natürlich Kontinuität geboten werden soll. Die Referentin hatte ein höchst interessiertes Publikum, das sich im Nu in die Materie einfand - stellt doch das Wohl von Kindern ein Hauptthema der Damen dar.

Doch ohne Ehrenamt geht nichts, besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das SOS Kinderdorf-Zentrum in Bremen Neustadt. Ähnlich unserem Simbav hier in Rotenburg, in dem mehr als 130 Mitarbeiter und Ehrenamtliche arbeiten. Das Angebot reicht von Mittagessen, Cafeteria, Toberäumen, Beratungen, Second-Hand-Laden bis zu Handarbeitsstunden. Das Publikum ist sehr gemischt dort. Auch alte Leute holen sich dort ihr Essen um hinterher vielleicht einem Kind eine Geschichte vorzulesen oder um einfach nur Gesellschaft zu haben.

Letztlich dürften und sollten alle kommen können, die Mischung sei gesund und hilfreich, so Frau Schikker. Wer mehr zah­len könne, würde gebeten, dies auch zu tun. Finanziert werden die SOS-Einrichtungen aus öffentlichen Mitteln, Spenden, Schenkungen, Stiftungen, Patenschaften und in ihrer Viel­seitigkeit vor allem ermöglicht durch ehrenamtliche Tätigkeit.

Mai 2018, Wümmekurier

Rock'n Roll im Gemeindehaus

LEAs Oldienight 2018

Auch die 8. Oldie Night der LEAs war wie gewohnt Party pur

ad. Die Oldie Night der Lions Club Damen Lea ist das Frühjahres-Highlights des Rotenburger Veranstaltungskalenders. Die inzwischen achte Auflage der Party zog erneut Rotenburger Tanzvolk aller Generationen ins Gemeindehaus. Von wegen „Oldies", auf der Tanzfläche zeigten einige Paare der höheren Jahrgänge den Jungen, wie echter Rock'n Roll aussieht.

DJ Julian Renken hatte von Anfang an das richtige Gespür für den Sound der in die Beine geht. Der musikalische Bogen durch die Jahrzehnte reichte von den rockigen 50'ern bis zu Popklängen der Achtziger Jahre und so wurde die Tanzfläche nie leer. Tresen, Cocktailbar und Bratwurst-Grill waren dabei ebenfalls gut besucht. Die LEAs haben mit strahlendem Lachen gezapft, gemixt und gegrillt was das Zeug hielt.

„Jedes Getränk zählt für den guten Zweck", erinnert die diesjährige Lea Präsidentin Julia Grewe-Schwardt die Gäste daran, dass die kompletten Einnahmen des Abends für karitative Zwecke verwendet werden. n diesem Jahr galt es, die finanzielle Unterstützung des laufenden Präventionsprojektes „Lions Quest", mit dem Genuss von Cocktails und feinen Trop­fen sicher zu stellen.

Umso größer der Spaß auf der Tanzfläche, konnte doch mancher das eine oder andere Bier mehr damit begründen, dass es doch der guten Tat dient.

29.04.2018, Rotenburger Kreiszeitung

Volles Haus bei der Oldie-Nacht

Leas Oldienight 2018

Nicht nur auf der Tanzfläche herrschte bei der Oldie-Fete beste Stimmung. © Goldstein

Beste Stimmung nicht nur auf der Tanzfläche

Rotenburg - Auch die achte Auflage der Oldie-Night hat den Leas am Samstagabend im Gemeindehaus der Stadtkirche ein volles Haus beschert. Die Partynacht mit einer musikalischen Reise zurück in die Zeit der 1950er- bis 1990er-Jahre mit den großen Hits von damals hat bei den Fans kein bisschen an Beliebtheit verloren.

Die Songs der früheren Rock- und Popgrößen wie unter anderem Buddy Holly, Chubby Checker, Elvis Presley oder auch die Münchner Spider Murphy Gang waren einigen Gästen noch aus ihrer Kindheit oder Jugend geläufig, andere Besucher der Party waren damals noch gar nicht geboren und haben dennoch ihr Faible für diese Musik entdeckt. Und das nicht ohne Grund. Oldies von Twist bis zum Schmusehit werden generationsübergreifend immer noch gerne gehört.

27.04.2018, Wümmekurier

Gemeindehaus wird wieder Tanzlokal

Leas Oldienight 2018

Marion Bassen freut sich auf die 8. Oldie Night, die erneut im Gemeindehaus der Stadtkirche steigt.

Die Leas laden zur 8. Oldie-Night ins Gemeindehaus an der Stadtkirche

ad. Am 28. April ab 20 Uhr heißt es wieder im Gemeindehaus am Kirchhof „Party on" für die Oldie-Night der Lions-Damen Lea. Wieder mit an Bord Ist DJ Julian Renken. Auch in diesem Jahr heißt es am letzten Samstag im April wieder .Oldies but Goldies" im Gemeindehaus. DJ Julian Renken, legt wieder die alten Scheiben auf, die kein Tanzbein still stehen lassen.

Da so viel tanzen auch durstig macht, stehen die Lea Damen wieder als Cocktail-Mixerinnen bereit. Draußen wird der Grill angefeuert, um mit leckeren Bratwürstchen die Energiespeicher aufzufüllen. Es bleibt also vieles „beim Alten", es heißt schließlich auch Oldie Night. Was selbstverständlich auch wie gewohnt bleibt, ist die Verwendung der Erlöse des Abends. Diese werden, wie bei Liens und Leas ja Vereinszweck, caritativen Einrichtungen und Projekten gespendet. Im letzten Jahr floss das Geld in Jugendprojekte, an die Tafel und in die Schulen. Dieses Jahr steht ganz unter dem Titel „Liens Quest". Ein Gemeinschaftsprojekt der Rotenburger und Scheeßeler Liens Clubs und der Leas. Die Tickets zur Oldie Night sind in den Autohäusern Bassen in Rotenburg und Holst in Scheeßel, sowie im TUI Reisecenter und in Müller's Buchhandlung in der Rotenburger Innenstadt zu bekommen. Auch am Weicheier Damm bei Physio Aktiv können Oldie Night Fans für den günstigen Vorverkaufspreis von 8 Euro Eintrittskarten für den 28. April bekommen. Sollten widererwartend noch Karten übrig sein, werden diese zum Abendkassenpreis von 10 Euro angeboten. Erfahrungsgemäß sind die Tickets aber schnell ausverkauft, daher empfiehlt es sich vorzubeugen. Für einen sicheren Sitzplatz sollte rechtzeitig via Mail an oldienight-row@gmx.de eine Reservierung erfolgen. Doch auch da wissen die erfahrenen Oldie Night Gäste, .wer nicht zwingend sitzen muss, tanzt eh die meiste Zeit".

27.04.2018, Wümmekurier

Leas spenden für den Klinikclown im Diakonieklinikum

Spendenübergabe Klinikclown

(v.l.) Dr. med. Erika Schumann-Moeßeler, Präsidentin Julia Grewe-Schwardt und Angelika Pröve von den Leas überreichen Dr. med. Jens Siegel, Chefarzt der Kinderklinik, die Spende für die Klinikclowns. Foto: Diakonieklinikum Rotenburg

Lachen bringt Farbe in den Klinikaufenthalt der Kinder

wk/dm. Erneut spenden die Leas, Damenclub der Lions, den Erlös ihrer jährlichen Kino-Martinee der Klinik für Kinder und Jugendliche, um die Auftritte des Klinikclowns im Diakonieklinikum Rotenburg zu unterstützen. Bereits zum sechsten Mal haben die Damen des Rotenburger Lions-Clubs Wümme zu einem Sekt-Frühstück mit Filmvorführung ins Rotenburger Heimathaus eingeladen. Passend zum bayrischen Motto gab es ein zünftiges Buffet und die Münchener Tragikomödie „Willkommen bei den Hartmanns".

Präsidentin Julia Grewe-Schwardt, Angelika Pröve und Dr. med. Erika Schumann-Moeßeler von den Leas überbrachten Chefarzt Dr. med. Jens Siegel, Chefarzt der Kinderklinik, die Spende in Höhe von 1.200 Euro. Die Lions-Frauen, die sich für Kinder-und Jugendprojekte engagieren, unterstützen zum wiederholten Male die Bremer Klinik Clowns am Diakonieklinikum. "Lachen hilft unseren kleinen Patienten und bringt Farbe in den Klinikaufenthalt der Kinder", so Dr. Siegel, ohne Spenden wären die Stationsbesuche der Clowns nicht möglich". Kinder und ihre Eltern sind dankbar für jede Ablenkung und Aufmunterung, die sie während des Klinikaufenthalts erhalten und sind sich einig mit den Mitarbeitern, dass Lachen hilft, schneller gesund zu werden. Das Spendenkonto des Diakonieklinikums lautet: DE57 2415 1235 0025 1234 56, Sparkasse Rotenburg Bremervörde, Stichwort Klinikclown und Ihre Anschrift für eine Spendenbescheinigung.

06.04.2018, Rotenburger Rundschau

Mit Schwung in den Frühling

Oldie-Night 2018

Marion Bassen von den Rotenburger Leas lädt zur Oldie-Night ins Gemeindehaus ein. ©Foto: Dennis Bartz

Oldie-Night der Leas am 28. April / Rundschau verlost dreimal zwei Karten

Rotenburg (db). Schluss mit dem tristen Winter-Blues – der Frühling hat sich endlich durchgesetzt. Passend zu den Temperaturen um 20 Grad an diesem Wochenende nimmt auch das Kulturprogramm in Rotenburg Schwung auf. Ein erster Höhepunkt ist für viele Menschen die Oldie-Night der Leas. „Ich werde immer wieder danach gefragt“, erklärt Organisatorin Marion Bassen und lüftet in der Rundschau das Geheimnis: „Wir freuen uns auf viele Gäste am Samstag, 28. April, ab 20 Uhr, im Gemeindehaus der Stadtkirche.“

300 Karten gibt es im Vorverkauf für acht Euro, Restkarten für zehn Euro an der Abendkasse. Doch die sind in der Regel schnell weg. „Wir sind jedes Jahr komplett ausverkauft“, so Bassen. Ihr Tipp: Wer sicher mit dabei sein möchte, sollte nicht zu lange zögern und sich schnell Tickets sichern.

Wieder mit dabei ist DJ Julian Renken, der bereits in den vergangenen beiden Jahren für beste Stimmung sorgte. „Die Tanzfläche war immer voll – ein größeres Lob gibt es ja nicht“, so Bassen. Renken hält an seinem bekannten Musikmix fest.

Den Reinerlös der Oldie-Night spenden die Leas an Kinder- und Jugendprojekte in Rotenburg. „Dieses Mal stecken wir das Geld zu einem großen Teil in das Präventionsprojekt Lions-Quest“, so Bassen. Weitere Informationen finden Leser auf Seite 17. Neben Stehtischen gibt es bei der Oldie-Night auch einen gemütlichen Sitzbereich: Wer sich dort einen Platz sichern will, sollte schnellstmöglich reservieren. Dies ist bequem per E-Mail an die Adresse oldienight-row@gmx.de möglich. „Bis 20.30 Uhr bleiben die Reservierungen bestehen. Danach werden die Tische neu vergeben“, so Bassen. Auch für Speisen und Getränke ist natürlich gesorgt: Es gibt Leckeres vom Grill, gekühlte Softdrinks, außerdem Wein, Sekt, Cocktails und andere Getränke. Eintrittskarten für die Oldie-Night gibt es im Vorverkauf an folgenden Stellen: im Autohaus Bassen, Industriestraße, im Tui-Reisecenter, Am Wasser, in Müller‘s Buchhandlung, Goethestraße 24, sowie bei Physio Aktiv am Weicheler Damm. • Die Rundschau verlost dreimal zwei Tickets. Wer teilnehmen möchte, ruft am Donnerstag, 12. April, 11 Uhr, die Gewinn-Hotline der Rundschau unter Telefon 04261/72400 an.

Februar 2018

Kino-Matinee im Rotenburger Heimathaus

Leas Kino Matinee 2018

Bereits zum sechsten Mal luden die Damen des Rotenburger Lions-Clubs Wümme (LEA) am vergangenen Sonntag zu einem Sekt-Frühstück mit Filmvorführung ins Rotenburger Heimathaus ein. Dieses Mal gab es den Streifen „Willkommen bei den Hartmanns“ von Regisseur Michael Verhoeven. Eine deutsche Tragikomödie, die das schwierige Thema Flüchtlingskrise auf facettenreiche und verständnisfördernde Weise aufgreift. Ein Film über eine gutbürgerliche, deutsche Familie, die einen Flüchtling bei sich aufnimmt. Zum Lachen, Weinen und Nachdenken.

Passend zum Film gab es diesmal ein opulentes bayerisches Frühstück. Das LEA-Film-Team hatte sich etliche Delikatessen nach Rezepten aus Deutschlands Süden überlegt. Als Besonderheit gab es in diesem Jahr eine Zusammenstellung der Rezepte für die in den vergangenen Jahren gereichten Köstlichkeiten und ein Schätz-Gewinnspiel. Zur Freude der diesbezüglich verwöhnten Veranstalterinnen war das Heimathaus voll besetzt: der Erlös der Veranstaltung wird stets für einen guten Zweck verwendet. Auch in diesem Jahr werden die Bremer Klinik-Clowns bedacht, da sie unter anderem im Agaplesion Rotenburg großartige Arbeit leisten. Die Gruppe tritt in Krankenhäusern, Seniorenheimen und therapeutischen Einrichtungen auf. Die LEAs danken örtlichen Unternehmen herzlichst für ihre Unterstützung. Für die großzügigen Lebensmittel-Spenden, ebenso für Besteck und Kaffeekannen, Geschirr und Blumen. Eine große Erleichterung: Kino-Karten, die in jedem Jahr ein begabter Pädagoge der BBS gestaltet und das Aufstellen der schweren Tische, das den Damen ebenso entgegenkommend abgenommen wurde.

Juni 2017

Julia Grewe ist neue Präsidentin

Leas Präsidentin Julia Grewe

Julia Grewe-Schwardt ist neue Präsidentin bei den LEAS Die Charter-Urkundes des Clubs wechselt ihre Besitzerin: Julia Grewe-Schwardt übernimmt das Amt von Marion Bassen. Die Geschäftsführerin der Grewe-Gruppe freut sich auf ihr Präsidentschaftsjahr. Der Grafeler Forst wird ebenso Thema sein wie der JFV Rotenburg oder die Rotenburger Tafel. Und so läuft das bei den LEAS. Jede Präsidentin folgt ihren eigenen Neigungen und Ideen.

Das ist es, was die Abende der Lions-Frauen so unterschiedlich sein lässt, die Einblicke so divers. Auch deshalb sind Präsidentschaftswechsel immer etwas Feierliches. Eine Gelegenheit, Revue passieren zu lassen, was im vergangene Jahr geschehen ist und für Vorfreude auf das, was kommt. Die scheidende Präsidentin hat sich zu ihrem Abschied und zum Einstand für ihre Nachfolgerin dann auch etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unter der Leitung von Sandra Bunke musizierte das Aue-Land-Orchester aus diesem Anlass bei strahlendem Wetter im Garten des Landhauses Wachtelhof.

31.03.2017

Rotenburger Rundschau

Notlösung wird Glücksgriff

Oldie-Night der Leas am Samstag, 29. April / Rundschau verlost Karten

 

Notlösung wird Glücksgriff

Rotenburg (db). Die Leas des Rotenburger Lionsclubs freuen sich auf die siebte Oldie-Night am Samstag, 29. April, ab 20 Uhr, im Gemeindehaus, Am Kirchhof 9. „Die Stimmung im vergangenen Jahr war toll – alle waren zufrieden. Wir hatten ein volles Haus und erwarten dieses Jahr genauso viele Gäste“, erklärt Marion Bassen von den Leas.

Wegen eines Wasserschadens im Autohaus Bassen waren die Leas im vergangenen Jahr kurzfristig ins Gemeindehaus ausgewichen. Doch die Notlösung entpuppte sich an dem Abend als Glücksgriff und die Rückkehr ins Autohaus war vom Tisch. „Es war schnell klar, dass wir im Gemeindehaus bleiben“, so Bassen. Wieder mit dabei ist dann DJ Julian Renken, der im vergangenen Jahren zum ersten Mal aufgelegt hat. „Die Stimmung war sofort gut und die Tanzfläche immer voll“, lobt Bassen. So soll es auch dieses Mal sein und deshalb hält Renken an dem bekannten Musikmix fest. Den Reinerlös der Oldie-Night spenden die Leas zu 100 Prozent an Kinder- und Jugendprojekte in Rotenburg. So wie im vergangenen Jahr, als die Damen unter anderem Musikinstrumente gestiftet und das Projekt „Himmel und Erde“ der Grundschule am Grafeler Damm unterstützt hatten. Die Leas freuen sich auf neue Vorschläge: „Wenn jemand bei uns einen Antrag stellt, sprechen wir darüber“, so Bassen. Damit möglichst viel Geld zusammenkommt, soll der Gemeinderaum wieder mit bis zu 300 Gästen gefüllt sein. Neben zahlreichen Stehtischen gibt es auch einen gemütlichen Sitzbereich: Wer sich dort einen Platz sichern will, sollte schnellstmöglich reservieren: Dies ist bequem per E-Mail an die Adresse oldienight.row@gmx.de möglich. „Bis 20.30 Uhr bleiben die Reservierungen bestehen. Danach werden die Tische neu vergeben“, so Bassen. Auch für Speisen und Getränke ist natürlich gesorgt: Es gibt Leckeres vom Grill. Die Leas stehen selbst am Grill und hinter der Bar. „Wir bieten Wein, Sekt und Cocktails an“, so Bassen. Für jeden Geschmack sei also etwas dabei. Eintrittskarten für die Oldie Night gibt es zum Preis von sieben Euro im Vorverkauf an folgenden Stellen: im Autohaus Bassen, Industriestraße, im TUI-Reisecenter, Am Wasser, in Müllers Buchhandlung, Goethestraße 24, sowie bei Physio-Aktiv am Weicheler Damm. Restkarten gibt es an der Abendkasse für neun Euro. • Die Rundschau verlost zwei Tickets für die Oldie Night: Wer gewinnen will, schickt bis Sonntag, 16. April, eine E-Mail mit dem Betreff „Oldie Night“ an die Adresse redaktion@rotenburger-rundschau.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

31.03.2017

Rotenburger Rundschau

Helfen ist immer richtig

Dr. Heike Jessat informiert Leas über „Laien-Defi“

 

Helfen ist immer richtig

Rotenburg (r/db). „Jedes Jahr sterben in Deutschland 150.000 Menschen an plötzlichem Herztod. In 85 Prozent der Fälle hätte der Betroffene durch den Einsatz eines Defibrillators gerettet werden können“, erklärt Marion Bassen, Präsidentin der Rotenburger Leas, und hat einen Vortrag zum Thema auf die Tagesordnung der vergangenen Sitzung gesetzt.

In Deutschland seien Defibrillatoren viel zu wenig verbreitet und viel zu wenig im Einsatz – dabei sei der Umgang damit ein Kinderspiel, erklärte Referentin Dr. Heike Jessat, Hausärztin in Scheeßel, den 36 Teilnehmerinnen: „Zwei Elektroden sind nach gesprochener Anleitung auf den Brustkorb zu setzen und das Gerät zu starten. Die Stimme ist bestens zu verstehen, die Anweisungen sind unmissverständlich und der Defibrillator wiegt unter zwei Kilogramm.“ Etwas falsch zu machen sei quasi unmöglich.

Angst vor Fehlern stelle nach wie vor in der Ersten Hilfe ein großes Problem dar. Viele scheuten besonders die Mund-zu-Mund-Beatmung bei der Wiederbelebung, die jedoch als nachrangig zu betrachten sei, da das Blut noch für einige Zeit genügend Sauerstoff enthalte, so die Referentin. 112 anrufen und 100 Mal pro Minute ordentlich auf den Brustkorb drücken reichten als Reaktion auf Atemstillstand erstmal aus.

Die Leas interessierten sich dafür, wie die Verbreitung der Defibrillatoren in Rotenburg ist sowie wie hoch die Anschaffungs- und Wartungskosten sind. Dabei kam heraus, das in der gesamten Stadt nur 14 Geräte gemeldet seien. Dazu die Leas in einer Pressemeldung: „Es wäre gut, beziehungsweise lebensrettend, wenn allgemein bekannt wäre, wo die hängen.“ Außerdem müsse die Frage geklärt werden, ob dies überhaupt genügend seien.

07.03.2017

Rotenburger Rundschau

Leas spenden für Klinik-Clowns

Leas spenden für Klinik-Clowns

 

Kino-Matinee für guten Zweck
Leas spenden für Klinik-Clowns

Rotenburg (r/db). Bereits zum fünften Mal luden die Rotenburger Lions-Damen (Leas) zu einem Sekt-Frühstück mit Filmvorführung ins Rotenburger Heimathaus ein. „Dieses Mal gab es den inhaltlich topaktuellen französischen Streifen von Regisseur Christian Clavier: Monsieur Claude und seine Töchter“, teilt Jessica Andreßen von den Leas mit.

Die „Multikulti-Komödie um ein altmodisches Ehepaar“, dessen vier Töchter alle Männer aus anderen Kulturkreisen heiraten, habe zwar die ein oder andere bereits gesehen – doch dies habe nichts ausgemacht, so Andreßen. Der mit Bedacht ausgewählte Streifen sei es allemal wert, öfter gesehen zu werden. Passend zum Film gab es ein opulentes französisches Frühstück. Das Lea-Film-Team hatte sich etliche Delikatessen nach Rezepten aus dem Nachbarland zubereitet.

„Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass sich die Veranstaltung lohnt: Die 100 Karten sind jedes Jahr früher verkauft“, freut sich Andreßen. Besonders beliebt seien diese als Weihnachtsgeschenk – der Vorverkauf beginne auf dem Nikolausmarkt – und der Erlös der Veranstaltung komme stets einem guten Zweck zugute.

Dieses Jahr sollen die Bremer Klinik-Clowns bedacht werden, betont Andreßen: „Sie leisten großartige Arbeit unter anderem im Agaplesion Rotenburg.“

Die Gruppe tritt in Krankenhäusern, Seniorenheimen und therapeutischen Einrichtungen auf.

Die Leas danken für die Unterstützung: „Die großzügigen Lebensmittel-Spenden, ebenso für Besteck und Kaffeekannen, Geschirr und Blumen örtlicher Unternehmen; die Kino-Karten gestaltet zu unserer Freude ein begabter Pädagoge der BBS. Das Aufstellen der schweren Tische wurde uns ebenso entgegenkommend abgenommen.“

30.06.2016

Rotenburger Rundschau

Marion Bassen ist neue Präsidentin der LEAS

Marion Bassen ist neue Präsidentin der LEAS

 

Marion Bassen ist neue Präsidentin der LEAS

Demnächst hängt die Charter-Urkunde des Clubs im Hause Bassen: Die Damen haben mit Marion Bassen eine neue Präsidentin. Die Ratsfrau und Toyota-Händlerin möchte mit ihren Löwinnen das kommende Jahr nutzen, um Rotenburg „gemeinsam (besser) kennenzulernen: Unsere Stadt hat so Vielfältiges zu bieten!“ 

Rotenburg (r/bb). Mit einem selbstgedichteten Lied begrüßten 39 Leas ihre neue Präsidentin Marion Bassen feierlich im Garten des Landhauses Wachtelhof. Sie sei eine leidenschaftliche Rotenburgerin, die schon viel politisch, sportlich und kulturell mitgewirkt habe in Rotenburg. Mit ihrer ruhigen, freundlichen und überlegten Art habe Bassen in vielen Bereichen dazu beigetragen, dass sich etwas bewegt. Jetzt möchte sie den Lions einige interessante Institutionen von Rotenburg näher bringen. Und so lautet ihr Jahresmotto „Leas und Rotenburg“.

In ihrer Rede wurde ihre eigene Verbundenheit zu Rotenburg spürbar und „unsere Stadt hat so Vielfältiges zu bieten, dass es gemeinsam kennenzulernen gilt“. Zudem wünscht sie sich, dass mit Tätigkeitsberichten einzelner Leas, die Lions-Damen noch näher zusammenrücken und viel Wissenswertes auf eine neue Weise in den Club getragen wird. Die Lions-Damen setzten sich besonders für Kinder und Jugendlichen in der Stadt und der Region ein und ihr Anspruch liegt darin, über viele Einrichtungen und Schaffensbereiche umfangreich informiert zu sein, damit sie ihre Spenden gezielt und besonders sinnvoll verteilen können.

Die Präsidentschaftsübergabe erfolgte symbolisch durch die Weitergabe der Charterurkunde von Katharina Engelhardt an ihre Amtsnachfolgerin.

24.06.2015

Rotenburger Kreiszeitung

Katharina Engelhardt ist neue LEA-Präsidentin

Rita Marquardt übergab die Lions-Präsidentschaft an Katharina Engelhardt

 

Katharina Engelhardt ist neue LEA-Präsidentin

Und wieder ist ein Lionsjahr vergangen und so wurde die Charterurkunde von Rita Marquardt an die neue LEA-Präsidentin Katharina Engelhardt übergeben.

Die stellvertretende Schulleiterin der BBS Rotenburg stellt in ihrem Präsidentschaftsjahr die Altersgruppe in den Mittelpunkt, die ihr so sehr am Herzen liegt: die Jugendlichen.

Unter der Überschrift „Unsere Jugend verstehen und stärken“ möchte Frau Engelhardt ein wenig mehr Verständnis für diese Altersgruppe vermitteln: für ihre Besonderheiten, ihre Wünsche, Träume, Schwierigkeiten und Potentiale.

Die musikalische Begleitung des Abends wurde von Laura Heuer und Franziska Meyer, zwei Schülerinnen von Frau Ming-li Lin (Kreismusikschule), auf ihren Violincellos übernommen.

27.04.15

Rotenburger Kreiszeitung

Lea Oldie-Night 2015

Beim Twisten kommen die Hüften so richtig in Schwung.

 

Party mit Twist und Rock and Roll

Rund 300 Gäste feiern ausgelassen die Lea Oldie-Night / Lions-Damen spenden Reinerlös

Rotenburg - Begeisterung pur bei den rund 300 Besuchern der Leas Oldie-Night am Samstagabend in der Schauhalle des Autohauses Bassen in Rotenburg. Dort, wo sonst Autos den Besucher zum Kaufen animieren und es eher ruhig zugeht, fand eine Zeitreise durch die Welt der Musik der 50er bis 90er Jahre statt.

Die heißen Rhythmen legte DJ Nils Renken auf, der bereits zum fünften Mal die Stimmung bei den Gästen zum Kochen brachte. Ob Jung oder Alt generationsübergreifend war beim Twisten oder Rock and Roll Hüftschwung angesagt. Die Ohrwürmer aus vergangenen Zeit animierten zudem viele Party-Gäste zum Mitsingen.

Damit alles geordnet über die Bühne ging, hatten die Löwinnen vom Rotenburger Lions-Club die Party bestens organisiert. „Die Platzreservierungen haben sich bewährt“, so Marion Bassen, die sich mit vielen weiteren Frauen um das Wohl der Gäste kümmerte. Ob hinter oder vor der Theke – es herrschte emsiges Treiben. Leere Gläser waren schnell abgeräumt und schnell wieder gefüllt.

So in bester Party-Laune ging der Spaß bis spät in die Nacht. Während die Gäste sich auf den Heimweg machten, begannen die Club-Damen mit dem Aufräumen.

Mit dieser Party haben die Lions-Damen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Zum einen erlebten die Party-Gäste eine tolle Fete und zum anderen wird der Reinerlös für einen guten Zweck gespendet. „Er wird von uns für bedürftige Kinder und Jugendliche in der Kreisstadt gespendet“, hieß es nach der Party.
go

© Mediengruppe Kreiszeitung

24.04.15

Mobile Bücherkisten ersetzen die Schulbücherei

 

Mobile Bücherkisten ersetzen die Schulbücherei

(wi). Da staunten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.5 der IGS Rotenburg nicht schlecht, als ihnen eine der fünf neuen mobilen Bücherkisten vorgestellt wurden. Rita Marquardt, Präsidentin der LEAS im Lions Club Rotenburg, war in die IGS zu Besuch gekommen, um die Spende zu übergeben.

Schon länger gibt es an der IGS Rotenburg die Idee, mobile Bücherkisten in der Schule zu nutzen. Da die IGS-Schüler derzeit noch in Containern am Gebäude der Realschule untergebracht sind, ist die Einrichtung einer eigenen kleinen Bücherei praktisch ausgeschlossen. „Die Idee war schnell geboren und fast in die Tat umgesetzt“, erklärt Ronny Wieland, kommissarischer didaktischer Leiter an der IGS. „Im Prinzip benötigten wir eine stabile Transportkiste auf Rollen, eine für jede Klasse, die mit Büchern zum Lesen gefüllt ist.“ Die Bücherkisten können dann im Unterricht, aber auch in den Pausen an Orten abgestellt werden, wo Schüler gern lesen wollen. Initiiert durch Marje Grafe vom Förderverein der IGS bekamen Catherine Lorenz als kommissarische Leiterin des Faches Deutsch sowie Ronny Wieland in einer Sitzung der LEAS die Gelegenheit, die Idee und die Umsetzungsmöglichkeiten vorzustellen. Hierbei hob Lorenz Elemente des schuleigenen Lesekonzepts hervor. „Neben dem sicheren Beherrschen des flüssigen Lesens sowie einer sicheren Informationsentnahme aus Texten steht vor allem die Steigerung der Lesefreude im Vordergrund“, erläuterte Catherine Lorenz. „Gerade in der heutigen Zeit der digitalen Medien ist das Lesen in einem Buch immer noch als eine schöne Erfahrung zu verstehen“, sind sich Lorenz und Wieland einig. „Und mit einem klasseneigenen Ausleihdienst werden die Schüler in ihrer Verantwortung weiter gestärkt.“

Die LEAS sprachen sich in ihrer Sitzung für das Projekt aus und spendeten den Fünftklässlern fünf mit spannenden Büchern gefüllte Bücherkisten. Besonders überzeugen konnte auch, dass die Bücherkisten von den Rotenburger Werken produziert werden. „Wir begrüßen es sehr, wenn örtliche Unternehmen und Institutionen an solchen Projekten beteiligt werden“, erklärt die Präsidentin der LEAS, Rita Marquardt. Freude in allen Gesichtern bei Spendenübergabe am vergangenen Freitag auf dem Schulhof: bei den Schülern der Klasse 5.5, die stellvertretend die Bücherkisten für den gesamten Jahrgang übernahmen, bei Marje Grafe, Catherine Lorenz und Ronny Wieland, die sich für das Projekt einsetzten sowie beim kommissarischen Schulleiter der IGS, Sven Thiemer, der sich im Namen der Schule für die großzügige Spende bei Rita Marquardt und bei den LEAS bedankte. „Wir werden rückmelden, wie die Schüler die Kisten nutzen“, versprach er, während die ersten Schüler bereits die Buchtitel prüften.

29.06.14

Rotenburger Rundschau

Rita Marquardt ist neue Lea-Präsidentin

Manuela Boots-Brunkhorst übergab die Lions-Präsidentschaft an Rita Marquardt

 

Amtsübergabe erfolgt

Rita Marquardt ist neue Lea-Präsidentin

Rotenburg. (r/ww). Ein Jahr geht schnell vorüber und so übergab Manuela Boots-Brunkhorst jetzt die Lions-Präsidentschaft an Rita Marquardt.

Mit ihrer Rede gab die neue Lea-Präsidentin ihr Jahresmotto „Rotenburg: Firmen, Vereine und Institutionen“ bekannt. „Unsere Stadt hat so Vielfältiges zu bieten, das es gemeinsam zu entdecken gilt. Vielleicht das eine oder andere Altbekannte oder auch mal etwas Neues oder aus einem anderen Blickwinkel heraus“, erläuterte Marquardt.

Die Übergabe der Amtsgeschäfte erfolgte symbolisch durch die Weitergabe der Charterurkunde. Beide Damen betonten in ihren Reden die zahlreichen Projekte in und um Rotenburg, die mit Spenden in den vergangenen Jahren unterstützt wurden.

Der Abend wurde von der Musikklasse des neunten Jahrganges des Ratsgymnasiums begleitet, dem die Leas ein E-Cello gespendet hatten.

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16.05.14

Rotenburger Rundschau

Für gesundes Kinderleben und spezielle Trauerarbeit

Freude bei Spendern und Empfängern (von links): Elke-Sofie Glenk, Günter Salewski, Elsbeth Bonath, Gerhard Eimer, Katharina Engelhardt, Jörg Westphalen, Anke Kaiser und Manuela Boots-Brunkhorst Foto: Olthoff

 

Für gesundes Kinderleben und spezielle Trauerarbeit

Lions-Clubs fördern Projekte mit mehr als 8.000 Euro

Rotenburg. (fo). Mit der sogenannten Zonen-Activity schlagen sechs norddeutsche Lionsclubs zwei Fliegen mit einer Klappe:

Zum einen können durch die gemeinschaftliche Aktion ausgesuchte Projekte effektiver gefördert werden, zum anderen lernen sich die Mitglieder der verschiedenen Clubs besser kennen und stärken das Miteinander. Bei der jüngsten Zonenveranstaltung der Lions wurden zwei Rotenburger Ideen mit jeweils 4.374 Euro bedacht.

Auf Einladung der Leas wurden die Projekte in der Außenstelle der BBS in der Freudenthalstraße vorgestellt. Mit dem Geld konnte der BBS-Fachbereich Sozialpädagogik sein Vorhaben Grundschulkinder entdecken Wege des achtsamen Umgangs mit Hand, Herz und Verstand voranbringen. Der Rotenburger Hospizverein bildet unter dem Titel Fidelius – Kindertrauerarbeit spezielle Begleiter für Kinder, Jugendliche und Familien aus.

Lea-Präsidentin Manuela Boots-Brunkhorst freute sich, dass bei der ersten Zonen-Activity Rotenburger Projekte bedacht werden. Neben Clubmitgliedern, Freunden und Förderern konnte sie auch Zonenleiter Günter Salewski zu der Benefizveranstaltung begrüßen. „Unsere Philosophie ist es, Kinder und Jugendliche in der Region zu unterstützen“, sagte Salewski. „Das ist mit diesen beiden Projekten besonders gut gelungen.“

Die Fachlehrer Anke Kaiser und Jörg Westphalen stellten gemeinsam mit ihren Schülern das BBS-Projekt vor. Die benachbarte Freudenthalschule ist zertifizierte Kneipp-Grundschule. Nach den Regeln Sebastian Kneipps möchten die angehenden Sozialpädagogen die Grundschüler an ein gesundes und glückliches Leben heranführen. In Zukunft soll das Projekt an anderen Grundschulen weitergeführt werden. Mit dem Geld konnten ein Kneipp-Raum und eine kleine Küche eingerichtet werden, wo gesund mit Heilkräutern gekocht werden kann. Von der Qualität der Gerichte konnten sich die Gäste bei einem Imbiss, bei dem die Fachschüler Kostproben servierten, überzeugen.

Gerhard Eimer, Elfe-Sofie Glenk und Elsbeth Bonath berichteten vom Fidelius-Projekt des Hospizvereins, das es seit 2008 gibt. Seit 2010 sind erste Kinderhospizbegleiter in den Familien unterwegs. Aber der Bedarf ist groß und die Anfragen nach Hilfe häufen sich. Glenk: „Durch die großzügige Spende ist es uns möglich, weitere Menschen zu schulen, um ambulante Trauerbegleitung in Rotenburg qualifiziert anbieten zu können.“ Allerdings bittet sie eventuelle Hilfesuchende noch um etwas Geduld, da die Ausbildung voraussichtlich bis Dezember andauern wird.

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11.05.14

Rotenburger Journal

Leas stiften für die Fachschaft Musik

Zur Übergabe des E-Cellos versammelten sich Friedhelm Horn, Manuela Boots-Brunkhorst, Frank Domhardt, Gesa Weiss und die beiden Celistinnen der 9m

 

Leas stiften für die Fachschaft Musik

Die Löwinnen des Lions Clubs Rotenburg haben den Musikern des Ratsgymnasiums vor den Osterferien ein besonderes Ei ins Nest gelegt. Die Leas führen ihr Engagement für Rotenburger Schulen mit dem Erwerb eines E-Cellos weiter. Die bereits aktiven E-Geiger bekommen kraftvolle Unterstützung im Bassbereich: Mit elektroakustischer Verstärkung ist das Streichinstrument nun auch in usikklassenensembles mit 30 Schülern zu hören und kann zum Beispiel mit Udo Lindenbergs "Sie spielt Cello" prominent auftreten.

05.03.14

Rotenburger Rundschau

Notebooks und Drucker auf Leihbasis

Freuen sich mit den Schülern: Marion B (hinten v.l.), Det lef Lehmann, Rita Marquardt und Schulleiter Lühr Klee. · Foto: jet

 

Notebooks und Drucker auf Leihbasis

Schüler der THS können sich Geräte in der Schule ausborgen / Leas geben das Geld dafür

ROTENBURG · Die Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufe der Theodor-Heuss-Schule dürfen sich über neue Laptops freuen. Eine Umfrage unter den Schülern ergab, dass etwa zehn Prozent dieser Jugendlichen keinen Zugang zu einem PC oder Drucker haben, erklärt Sozialpädagoge Detlef Lehmann. Da aber immer mehr schriftliche Arbeiten, wie Referatsvorbereitungen oder Praktikumsberichte auf die Schüler warten, hatte der Lehrer eine Idee: verleihbare Notebooks und mobile Drucker.

Schüler Kai Gerken unterstützt Lehmann bei der Ausgabe der Laptops und Drucker. Donnerstags können sich die jugendlichen eines der drei Geräte abholen. Dafür müssen sie einen Ausleihzettel ausfüllen, der auch von den Eltern unterschrieben werden muss. „Das dient auch ein bisschen dazu, dass sie nicht mutwillig beschädigt werden", erklärt Lehmann. Gerken prüft nach der Rückgabe noch einmal genau, ob die Notebooks noch funktionieren.

Das Geld dafür kam von den Frauen des Lions-Clubs Rotenburg - den Leas. Diese spenden das Geld, das sie bei Veranstaltungen sammeln, immer an Projekte für Kinder und Jugendliche in Rotenburg. So soll es auch mit dem Geld aus der anstehenden Oldienight am 26. April laufen. · jet

16.02.14

Rotenburger Kreiszeitung

Kino Matineé 2014

 

Reise ins ferne Indien

Rund 100 Gäste kamen am vergangenen Sonntagmorgen ins Heimathaus, um gemeinsam mit den "Leas" (Rotenburger Lions-Damen) zu frühstücken und anschließend den Film "Best Exotic Marigold Hotel" zu genießen.

„Der Reinerlös dieser zweiten Kino-Matinee der Löwinnen wird, wie im vergangenen Jahr, für die Auftritte des Klinik-Clowns auf der Kinderstation des Agaplesion Diakonieklinikums gespendet“, erklärte die Präsidentin, Manuela Boots-Brunkhorst, bei der Begrüßung.

Für die Veranstaltung hatten die Löwinnen in das Heimathaus ein indisches Ambiente gezaubert. Die Dekoration war auf die Farben der Nationalflagge des fernöstlichen Landes abgestimmt.

Einige Leas trugen Saris. Rund zehn emsige Lea-Damen hatte zudem ein reichhaltiges Frühstücksbüfett aufgebaut und servierten Kaffee und Tee. Damit auch ordentlich Geld in die Kasse fließen kann, haben die Firmen Famila, Holste und Schlau-Warnstedt einiges gesponsert.

Bevor es aber ans Büfett ging,, zeigte der Klinik-Clown Pierre Chuchana den Gästen mit seinem Auftritt, wie er ein Lächeln in die Gesichter der Kinder zaubert, obwohl diese im Krankenhaus eine schwere Zeit durchmachen.

Nach dem Frühstück amüsierten sich die Besucher über eine im Film gezeigte Gruppe britischer Pensionäre, die aus verschiedenen Gründen nach Indien reisen, um in den Ruhestand zu gehen. Dort stellten sie fest, dass der Alterssitz die besten Tage bereits hinter sich gelassen hatte.

Der Reiz des Filmes lag in der Darstellung der einzelnen Schicksale. Die eine sucht einen Job, eine andere will sich an der Hüfte operieren lassen und eine weitere Reisende sucht einen geeigneten Ehemann, ein Pensionär findet seinen Jugendfreund wieder und ein anderer geht wiederum auf Brautschau.

Noch ein wichtiger Hinweis: Auf der Damentoilette ist ein Ring gefunden worden. Weitere Informationen im TUI-Reise-Center in Rotenburg bei Manuela Boots-Brunkhorst unter Telefonnummer 04261/962929.

10.07.13

Rotenburger Rundschau

Manuela Boots-Brunkhorst

 

 

Wer ist eigentlich Manuela Boots-Brunkhorst?

Neue Präsidentin der Leas im Lions-Club Rotenburg. Nach einem ereignisreichen Jahr übergab Alexa Buba-Lill kürzlich die Lions-Präsidentschaft an Manuela Boots-Brunkhorst.

Einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr folgte eine Rede der neuen Präsidentin in der sie ihr Jahresmotto „Gesundheit, Integration und erneuerbare Energien“ bekannt gab und den Mitstreiterinnen ihr Programm vorstellte, das von den Anwesenden mit Interesse vernommen wurde. Zur Umsetzung des Jahresmottos laden die jeweiligen Präsidentinnen Referenten ein, die an den Clubabenden Vortrage zu aktuellen Themen halten, „die jeden betreffen“, zum Beispiel Organspende oder Demenz und Alzheimer. Boots-Brunkhorst ist verheiratet. In ihrer Freizeit geht sie gern auf Reisen und treibt Sport.

Die Übergabe der Amtsgeschäfte erfolgte symbolisch durch die Weitergabe der Charterurkunde. Beide Frauen betonten den tollen Zusammenhalt im Club und die zahlreichen Projekte in und um Rotenburg, die mit Unterstützung von Spenden in den vergangenen drei Jahren umgesetzt wurden.

Derzeit gibt es 33 Leas im Lions-Club. Zu ihren Aktivitäten gehören die Organisation karitativer Veranstaltungen und Verkaufsaktionen für den guten Zweck.

© Rotenburger Rundschau GmbH & Co. KG

28.04.13

Rotenburger Kreiszeitung

Leas Rotenburg

Foto: Goldstein

 

Lea-Oldie-Night in Rotenburg

Auch die dritte Auflage der Lea-Oldie-Nignt in der Verkaufshalle des Rotenburger Autohauses Bassen lockte mehr als 300 Fans der Musik der 50er bis 80er Jahre auf die Tanzfläche. Nach dem Motto "Oldies but goldies" kam sofort beste Stimmung auf und die ging die Post ab.

Die fleißigen Löwinnen vom Rotenburger Lions-Club hatten den Abend hervorragend vorbereitet und versorgten die Gäste mit den nötigen Getränken, damit der Flüssigkeitshaushalt bei den ausgelassen Tanzenden immer ausgeglichen blieb.

DJ Nils hatte das richtige Gespür beim Auflegen der Hits von gestern und vorgestern und sorgte für beste Stimmung bis in den frühen Morgen. Das schreit nach Wiederholung im nächsten Jahr! © Goldstein

26.02.13

Rotenburger Kreiszeitung

Leas Rotenburg

Diese Löwinnen aus Rotenburg servierten den Gästen nicht nur ein gutes französisches Frühstück, sondern präsentierten auch die Filmkomödie „Saint-Jacques“ im Heimathaus.
Foto: Goldstein

 

Alles für ein Kinderlachen

Nach dem französischen Frühstück servieren die Rotenburger Leas den Film "Saint-Jaques"

Rotenburg - Damit hatten die Rotenburger Damen des Lion-Clubs, die Leas, nicht gerechnet: Mehr als 100 Gäste kamen, um am Sonntag an ihrer Matinee im Heimathaus teilzunehmen.

Sie servierten den Besuchern nicht nur ein französisches Frühstück, sondern zeigten auch den lustigen Film mit Tiefgang "Saint-Jaques" (Deutscher Titel: Pilgern auf französisch). Und das alles für einen guten Zweck, denn die rund 1000 Euro Reinerlös gehen an die Aktion "Klinik-Clown" der Kinderklinik des Rotenburger Diakoniekrankenhauses.

Für die Veranstaltung hatten die Löwinnen das Heimathaus in ein großes "Bistro" verwandelt. Die "Trikolore" (Nationalflagge Frankreichs) schmückte neben bunten Blumen-Bouquets die vielen runden Tische auf der Diele des Heimathauses an der Burgstraße. "Saint-Jacques" war in bunten Farben auf einer großen Leinwand zu lesen und kündigte den anschließenden Film an. Zehn emsige Löwendamen hatten ein Buffet mit französischen Leckereien aufgebaut und servierten Kaffee und Tee an den Tischen.

Die anschließend gezeigte französische Filmkomödie aus dem Jahr 2005 handelte von der mehr als 1 500 Kilometer langen Wallfahrt dreier Geschwister: Die illusionslose Lehrerin Clara, die am liebsten alle auf den Mond schießen möchte, der Alkoholiker Claude, der immer auf der Suche nach einer Bar ist und der Workaholic Pierre, der ständig am Handy hängt, erfahren nach dem Tod ihrer Mutter von einer Erbschaft, die aber nur dann ausgezahlt werde, wenn sie sich innerhalb von fünf Monaten gemeinsam zu einer Wallfahrt auf dem Jakobsweg von Le Puy-en-Velay nach Santiago de Compostela begeben.

Unter lautem Protest entschließen sich die drei zerstrittenen Geschwister die Pilgerwanderung zu perdes anzutreten. Weitere Teilnehmer der Wallfahrt sind skurrile Typen wie die von einer Chemotherapie genesende Mathilde, die Abiturientinnen Elsa und Camille, der junge Araber Said sowie dessen Cousin Ramzi, der glaubt, sich auf dem Weg Mekka zu befinden. Auf dem Fußmarsch geht es anfangs ziemlich handgreiflich zu, aber je länger die chaotische Gruppe unterwegs ist, je näher kommen sich alle Beteiligten. Auch die Geschwister machen da keine Ausnahme. Gemeinsam erreichen sie letztendlich das Ziel: Die Kathedrale von Santiago de Compostela.

Doch damit ist das Abenteuer noch lange nicht beendet, denn die drei Geschwister müssen auch auf dem heimischen Hof noch so manches Schwierigkeit gemeinsam bewältigen.

"Unsere Gästen waren begeistert von dem Konzept und deshalb wollen wir diese Aktion einmal jährlich mit ständig wechselnden Nationen durchführen", versprach Lea-Mitglied Heidi Kohlmeyer abschließend. · go

30.06.12

Rotenburger Rundschau

Präsidentschaftsübergabe

Alexa Buba-Lill (rechts) übernahm die Amtsgeschäfte von Inga Dehn

 

Neue Präsidentin

Alexa Buba-Lill führt die LEAs

Rotenburg (r/ww). Vor Kurzem fanden sich die 34 Frauen des LEA-Lions Clubs Rotenburg zu einem ganz besonderen Club abend zusammen. In feierlichem Rahmen übergab die bisherige Präsidentin Inga Dehn die Clubgeschäfte an ihre Nachfolgerin Alexa Buba-Lill.

Dem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr folgte eine Rede der neuen Präsidentin, in der sie ihr Jahresmotto Wirtschaft und Bildung bekannt gab und den LEAs ihr Programm vorstellte. Die Übergabe der Amtsgeschäfte erfolgte symbolisch durch die Weitergabe der Charterurkunde. Zudem erhielt der Club ein Präsent in Form einer Tischglocke, damit zukünftig die Clubabende stilvoll eingeläutet werden können. Dem offiziellen Teil folgte ein sogenanntes Flying Buffet, mit dem der Abend bei netten Gesprächen ausklang.

30.06.12

Rotenburger Kreiszeitung

Präsidentschaftsübergabe

 

Buba-Lill ist LEA-Präsidentin

In feierlichem Rahmen übergab die bisherige Präsidentin des Lions Clubs Rotenburg, LEA, Inga Dehn (1.), vor den 34 Mitgliedern die Geschäfte an ihre Nachfolgerin Alexa Buba-Lill. Dem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr folgte eine Rede der neuen Präsidentin, in der sie ihr Jahresmotto "Wirtschaft und Bildung" bekanntgab und den LEAs ihr Programm vorstellte. Anschließend überreichte sie dem Club eine kleine Tischglocke, damit zukünftig die Clubabende stilvoll eingeläutet werden können.

29.02.12

Rotenburger Rundschau

Rotenburger Leas übergeben Spende an Wildwasser

Gute Nachricht: Die LEAs übergaben 1.500 Euro an Wildwasser

 

1.500 Euro für Wildwasser

Rotenburger LEAs übergeben Spende

Rotenburg (r/ww). Gute Nachricht: Präsidentin Inga Dehn und Vize Alexa Buba Lill vom Frauen-Lions-Club der Rotenburger Leas konnten kürzlich den Psychologinnen von Wildwasser 1.500 Euro übergeben. Das Geld stammt noch aus dem Erlös des Nikolausmarktes.

Wildwasser ist eine Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt, begangen an Körper, Psyche und Seele von. Kindern und Jugendlichen. Wie von den Mitarbeiterinnen zu erfahren war, werden im Landkreis jährlich mehr als 900 Beratungen durchgeführt. Etwa 300 Betroffene sowie Bezugspersonen (wie Eltern, Lehrer und Erzieher) werden direkt in den Beratungsstellen betreut. Großen Wert legt das Team zudem auf das Thema Prävention:

Eine interaktive Ausstellung zur sexualisierten Gewalt kann von Schulen und interesierten Organisationen gemietet werden und wird ebenfalls von den Psychologinnen betreut.

Februar 2012

Rotenburger Kreiszeitung

Leas spenden für Leseprojket der Stadtschule Rotenburg

Kerstin Bontikous (vl.), Alexa Buba-Lill (Lea-Vize), Natali Müller, Inga Dehn (Lea-Präsidentin) und Kathrin Kurth.

 

Die Stadtschule in Rotenburg erhielt kürzlich Besuch von den "Leas". Diese hatten 500 Euro in ihrem Gepäck.

Das war nämlich der Erlös des Losverkaufs beim Nikolausmarkt in der Kreisstadt. Die Pädagoginnen der Schule wissen auch schon, was sie mit der Finanzspritze machen wollen:

"Wir werden mit dem Geld das Projekt ,Wir wollen lesen' fördern", hieß es bei der Übergabe der Spende. An der Grundschule werden Kinder aus elf Nationen unterrichtet. Derzeit nehmen 16 Kinder an der Leseförderung teil. Über einen Zeitraum von einem halben Jahr werden die Schüler intensiv betreut. Der Unterricht ist im Schulbetrieb integriert. Sie waren bei der Übergabe mit dabei: Kerstin Bontikous (vl.), Alexa Buba-Lill (Lea-Vize), Natali Müller, Inga Dehn (Lea-Präsidentin) und Kathrin Kurth.