Lions Club Rotenburg LEA

PRESSE

 

05. Juli 2019, Rotenburger Kreiszeitung online

Förster-Müller neue Lea-Präsidentin

Christa Förster-Müller und Anke Schmidt-Rathsmann

Christa Förster-Müller (l.) und Anke Schmidt-Rathsmann bei der Übergabe der Urkunde. Foto: Goldstein

Vorgängerin Anke Schmidt-Rathsmann zieht Bilanz der Aktivitäten 2018

Rotenburg – Bei bestem Outdoor-Party-Wetter hat Anke Schmidt-Rathsmann ihr Amt als Präsidentin der Leas, den weiblichen Mitgliedern des Rotenburger Lionsclubs, an Christa Förster-Müller übergeben. Schmidt-Rathsmann hatte die Neue den Leas vorgeschlagen, und die haben die Wahl bestätigt. Die ehemalige Personalleiterin von „pds“ wird nun für ein Jahr die Geschicke der Löwinnen lenken.

Im Garten ihres Hauses an der Verdener Straße zog die ehemalige Präsidentin im Kreise der rund 40 Lions-Damen eine Bilanz der guten Taten, die während ihrer Amtszeit über die Bühne gegangen sind. Viele Aktivitäten wie der Besuch bei Simbav, der Ausflug zum Hartmannshof, die Lea-Tombola auf dem Nikolausmarkt oder ein Vortrag bei „Wildwasser“ hatte sie perfekt organisiert. „Es war ein tolles und ereignireiches Jahr für mich.“ Förster-Müller hat sich für ihre Amtszeit 2019/20 einige Prioritäten gesetzt. Im Gespräch erklärte sie, dass in ihrem Programm unter dem Oberbegriff „Kultur und Interkultur“ einige Aktivitäten stattfinden werden. Dazu zählen unter anderem Besuche bei kulturellen Einrichtungen und interkulturellen Veranstaltungen in Rotenburg, die sie in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken möchte. Außerdem werde sie viel Wert auf Veranstaltungen der Leas mit Menschen andererer Kulturen und Religionen legen. Das Engagement vieler Ehrenamtlicher aus Rotenburg auf diesem Gebiet sei beispielhaft. „Mich interessieren die Institutionen, die sich mit Migranten aber auch Emigration beschäftigen.“ Zudem möchte sie die Eingewanderten einladen und mehr über deren Leben erfahren. go

28. April 2019, Rotenburger Kreiszeitung online

LEAs Oldie Night 2019

Oldie Night 2019

Beste Stimmung bei Oldie-Party der Leas

Rotenburg – Oldies sind Gold Wert – das hat sich bei der neunten Auflage der Benefizveranstaltung der Leas – der „Oldie- Night“ – am Samstagabend im Gemeindesaal der Stadtkirche einmal mehr herausgestellt.

Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder, Jugendliche und Frauen des gesamten Landkreises. Inzwischen ist der Ev.-luth. Kirchenkreis Rotenburg Träger. Stadt und Landkreis sowie ein Förderverein beteiligen sich an der Finanzierung.

Die nostalgische Reise durch die Rock-, Pop- und Schlagerszene der 1960er bis 1990er Jahre, aufgelegt vom DJ Julian Renken, hat der Frauengruppe des Rotenburger Lions Clubs ein volles Haus beschert und am Ende ordentlich Geld in die Spendenkasse gespült. „Wir werden mit dem Reinerlös in diesem Jahr wieder Finanzspritzen für den guten Zweck verteilen“, erklärt die Präsidentin der Leas, Anke Schmidt-Rathsmann, am Rande der Veranstaltung. Die großen Hits von damals haben kein bisschen an Beliebtheit verloren. Die Songs der internationalen Stars wie Buddy Holly, Chubby Checker, ABBA und deutschen Schlagerstars wie unter anderem Marianne Rosenberg, Nena und der Münchner Spider Murphy Gang sind weiter „in“.

Textsicher stimmten die Tanzenden bei Rosenbergs „Er ist nicht wie Du“ mit ein. Dabei schauten die Frauen ihren Tanzpartnern besonders tief in die Augen. Spätestens bei Checkers Superhit von 1962 – „Come on let’s twist again“ – füllte sich gleich am Anfang der Veranstaltung die Tanzfläche und blieb auch bis zum Ende weit nach Mitternacht reichlich gefüllt.

Die Leas in den knallroten Polo-Shirts taten währenddessen alles, um den Gästen einen tollen Abend zu bieten. Ob hinter der Theke, an den Tischen oder am Imbiss-Wagen – der Service für die Gäste und die Versorgung liefen reibungslos.
go

Fotos: go

23. Januar 2019

Gritt Ladwig stellt die Arbeit der Beratungstelle "Wildwasser" vor

Vortrag Wildwasser

Anke Schmidt-Rathsmann (v.l.), Gritt Ladwig

1-2 Kinder pro Schulklasse erfahren sexualisierte Gewalt

Und zwar auf dem Land und in der Stadt und unabhängig von der sozialen Schicht, unabhängig vom Bildungsniveau. Also gibt es bei uns "Wildwasser" - die "Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt". Denn auch in Rotenburg gebe es Väter, Großväter und Onkel, die Kinder aus der eigenen Familie missbrauchen. Anders als häufig angenommen kämen die Täter vor allem aus dem familiären Umfeld oder dem persönlichen Nahbereich. Täterinnen seien eher die Ausnahme, wobei die Dunkelziffer unbekannt sei. Psychologin Gritt Ladwig referierte. Sie besetzt eine halbe von 1,5 Psychologen-Stellen der Beratungsstelle in Rotenburg und war beim Lions Club Rotenburg/Wümme (LEA) zu Gast.

Zielgruppe der Einrichtung sind Kinder, Jugendliche und Frauen des gesamten Landkreises. Inzwischen ist der Ev.-luth. Kirchenkreis Rotenburg Träger. Stadt und Landkreis sowie ein Förderverein beteiligen sich an der Finanzierung.

Was genau sind die Aufgaben von "Wildwasser"? Die Mitarbeiterinnen kümmern sich um Prävention, die Arbeit erfolgt mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pädagogen. Ebenso bieten sie Fortbildungen an. Hier werden z. B. Gesundheits- und Krankenpfleger und Erzieher geschult, damit sie wissen, worauf sie im Umgang mit Betroffenen und deren Angehörigen achten müssen. Als ganz wichtig gilt auch die Öffentlichkeitsarbeit, da eine Stelle, deren Arbeit nicht bekannt ist, nicht angelaufen wird. Insbesondere gelte dies für ländliche Gegenden, in denen besondere Hemmschwellen bestehen. Und letztlich beraten die Psychologinnen. Jugendliche suchten die Beratungsstelle häufig selbstständig auf, die jüngeren würden vertreten von Fachpersonal oder Angehörigen. Auch Lehrer und Erzieher benötigten Auskunft, da sie naturgemäß besonders gefordert sind. Die Beratungsstelle sei gut ausgelastet, da der Beratungsbedarf vieler Betroffener sich über mehrere Termine erstrecke (manche 2x pro Woche, manche 1x im Monat). Die Weitervermittlung auf einen Therapieplatz sei insbesondere in der Fläche schwierig, da es zu wenige niedergelassene Therapeuten gebe. Da kämen schon mal Wartezeiten von 1,5 Jahren vor - die "Wildwasser" dann eben überbrücken würde.

Die LEAs laufen mit offenen Augen und Ohren durch die Welt, aber sie waren beeindruckt von der (statistisch) hohen Zahl der Missbrauchsfälle und hatten viele Fragen an die Referentin. Insbesondere praktische: Was können wir tun, was müssen wir wissen? Sowohl für die Lehrer in der Schule als auch für alle anderen ohne entsprechende Ausbildung gelte dasselbe: Wenn ein Verdacht aufkommt, heiße es zu dokumentieren, auch über einen längeren Zeitraum, damit die Beweislage klar ist, zudem gelte es, Experten dazuzuholen. Im Akut-Fall sei Ruhe zu bewahren, es sei zu deeskalieren und vor allem zuzuhören. Die Symptome der Betroffenen seien sehr unterschiedlich. Manche zeigten selbst sexualisiertes Verhalten, einige seien sehr zurückgezogen, wieder andere hätten Bauchschmerzen, seien aggressiv oder hätten Alpträume.

Jeder, der sich unsicher sei, ob er es mit einem Fall von Missbrauch zu tun habe, so Frau Ladwig, sei herzlich eingeladen, sich an Wildwasser zu wenden, die Sachlage zu schildern und sich beraten zu lassen.

23.11.18, Rotenburger Kreiszeitung

Großer Wunsch von schwerkranker Frau: Ein letztes Mal Boltenhagen sehen

Spendenübergabe Wünschewagen

Gesa Weiss (v.l.), Anke Schmidt-Rathsmann, Christa Förster-Müller und Jessica Andreßen von den Leas mit den beiden ASB-Vertretern des Landesverbandes bei der Spendenübergabe. © Goldstein

Leas Spenden 2 .000 Euro für den ASB-Wünschewagen

Rotenburg - Von Heinz Goldstein. Für eine 55-jährige Rotenburgerin geht Samstag ein letzter großer Wunsch in Erfüllung. Die Schwerkranke fährt in Begleitung eines Rettungssanitäters und einer Krankenschwester mit einem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) des Landesverbandes Niedersachsen nach Boltenhagen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie hatte dort einmal ihren Urlaub verbracht und eine unvergesslich schöne Zeit erlebt. Sie möchte, bevor sie stirbt, ihren Lieblingsort noch einmal sehen.

Viele Menschen, die keine lange Lebenserwartung mehr haben, hegen dennoch Wünsche, die sie sich aus finanziellen Gründen nicht erfüllen können. Da kommen die ASB-Wünschewagen ins Spiel, die sich ausschließlich aus Spenden- und Sponsorengeldern und ASB-Eigenmitteln finanzieren. Zudem helfen ehrenamtliche Mitarbeiter aus.

Davon hat auch das Lea-Mitglied Gesa Weiss gehört und gemeinsam mit der Spendengruppe der Löwinnen, die sonst eher auf Anfragen reagiert, diesen humanitären Einsatz für Todkranke allen Leas vorgestellt. Weiss schlug vor, 2. 000 Euro für den ASB-Landesverband Niedersachsen zu spenden. Die Löwinnen stimmten sofort ohne wenn und aber zu.

„Ein solches Projekt verdient höchste Anerkennung der Öffentlichkeit, und wir Leas hoffen, dass noch viele weitere Spender und Sponsoren unserem Beispiel folgen werden“, so die Lea-Vorsitzende Anke Schmidt-Rathsmann bei der gestrigen Geldübergabe im Wachtelhof an zwei Vertreter des ASB-Landesverbandes Niedersachsen.

Marc-Oliver Berndt vom ASB bilanzierte, dass niedersachsenweit im vergangenen Jahr mehr als 80 schwerkranke und sterbende Menschen von ehrenamtlichen „Wunscherfüllern“ auf ihren „Wunschwegen“ begleitet worden sind. Während dieser Zeit hätten die Kranken ihr unausweichliches Schicksal vergessen können.

Ein ASB-Wünschefahrzeug sei so konstruiert, dass auf die speziellen Bedürfnisse der Fahrgäste eingegangen werden kann. Ausgerüstet ist es unter anderem mit notfallmedizinischer Ausstattung, speziellen Stoßdämpfern sowie Musik- und Lichtanlage. Zudem bietet eine verspiegelte Rundumverglasung einen Panoramablick nach draußen. Seit 2017 hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Schirmherrschaft übernommen und damit ein Zeichen gesetzt, wie wichtig ihm dieses humanitäre Projekt ist.

20.09.18, Rotenburger Kreiszeitung

BBS-Lehrer nehmen an „Lions-Quest“ teil

Lions-Quest Präventionsprogramm

Kennenlernspiele mit dem Ball sind ein Teil der Seminarinhalte von Trainer Ralf Hetzel. Foto: © Ujen

Lebenskompetenzen ihrer Schüler fördern

Rotenburg - Geht es nach dem Lions-Club aus Rotenburg, seiner Damenabteilung, den Leas, sowie dem Scheeßeler Service-Club, benötigen Jugendliche und junge Erwachsene nicht nur Fachwissen, um für ihre berufliche Zukunft gewappnet zu sein. Lebenskompetenzen, sogenannte „Life Skills“, seien ebenso wichtig.

Dazu zählen Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Diese sozialen Kompetenzen sollen der Zielgruppe von geschulten Lehrkräften vermittelt werden. Seit Donnerstag sind es 16 Lehrer der Berufsbildenden Schulen (BBS) Rotenburg, die von Trainer Rolf Hetzel vom Hilfswerk Deutscher Lions (HDL) geschult werden. „Lions-Quest“ nennt sich das Präventionsprogramm.

Am Sonnabend endet das Aufbauseminar „Erwachsen handeln“ von Hetzel, das die Lebenskompetenzen von 15- bis 21-Jährigen fördern soll. Wie die Lehrer das Erlernte umsetzen, ist den Pädagogen selbst überlassen. Es gibt keine festen Zeiten während des Unterrichts. „Die Übungen können zum Beispiel zu Beginn des Unterrichts als ,Energizer‘ angewendet werden“, erklärt Martina Hebel. Die Projektbeauftragte von den Leas hatte mit der Club-Pressesprecherin Jessica Andreßen das Seminar bereits Ende Februar zum ersten Mal in die Wege geleitet. Bundesweit sei das Projekt von allen Kultusministerien anerkannt und werde von öffentlichen Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen empfohlen.

Nach der dreitägigen Schulung bekommen die 16 Lehrkräfte einen Wegweiser, das Programmhandbuch. In dieser Mappe finden sie alle im Seminar besprochenen Methoden. Zum Inhalt zählen fünf Module, unter anderem Aspekte wie Kennenlernen, Gruppenbildung und Klassenrat. Ebenso verschiedene Formen selbstbezogener Kompetenzen, zum Beispiel Zeitmanagement, sicheres Auftreten, selbstverantwortliche Zielsetzung, Umgang mit Enttäuschungen, Teamgeist sowie Gerechtigkeitssinn.

„Die Schüler sollen ihre Handlungen reflektieren und daraus Fähigkeiten entwickeln“, so Rolf Hetzel, der neben den Seminaren auch als Lehrer an einer BBS in Stuttgart unterrichtet. Finanziert wird die „Lions-Quest“ von drei Lions-Clubs. Den Eigenanteil der Teilnehmer übernimmt wiederum der Förderverein der BBS Rotenburg.


jo

07.07.18, Rotenburger Journal

Buchübergabe "Der kleine Drache Kokosnuss"

Buchübergabe Der kleine Drache Kokosnuss

Noch genießen alle schulpflichtigen Kinder die Sommerferien. Die weiblichen Mitglieder vom Rotenburger Lions Club, Leas, denken schon weiter und spenden den Schulanfängern 2018 aus bedürftigen Familien für die Schultüte ein altersgerechtes Lesebuch mit dem Titel "Der kleine Drache Kokosnuss". Die Verteilung übernimmt der Verein Simbav, der gegen Vorlage eines Dokuments, das die Bedürftigkeit bescheinigt (zum Beispiel ALG II) die Bücher im „Düt und Dat" an der Kirchstraße in Rotenburg ausgibt. Die Lea-Präsidentin Anke Schmidt-Rathsmann (v.l.), Cornelia Mansfeld (Buchhandlung Müller), Gesine Griephan (Simbav) und Lea Past-Präsidentin Julia Grewe-Schwardt mit ihren Kindern Jim, Tilly und Elli bei der Übergabe der Spende bei Simbav

29.06.18, Rotenburger Kreiszeitung

Anke Schmidt-Rathsmann ist neunte Lea-Präsidentin

Anke Schmidt-Rathsmann

Anke Schmidt-Rathsmann hat das Amt übernommen. Foto: Goldstein

Rotenburg - Die Dauer für das Präsidentinnen-Amt der Leas ist in den Statuten des Rotenburger Lions-Clubs auf ein Jahr festgelegt. Wie schnell die Zeit vorübergeht, hat die nun scheidende Vorsitzende Julia Grewe-Schwardt zu spüren bekommen, die ihr Amt an Anke Schmidt-Rathsmann übergab.

„Es war kurzweilig und hat mir Spaß gemacht – und das, obwohl das Amt mit viel Arbeit verbunden ist.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Julia Grewe-Schwardt während einer kleinen Feier mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Grewe-Schwardt übergab die Führungsverantwortung an die neue Präsidentin Anke Schmidt-Rathsmann, die von ihr persönlich als Nachfolgerein vorgeschlagen worden war. Die ehemalige Besitzerin einer Parfümerie am Neuen Markt in Rotenburg ist seit einiger Zeit Rentnerin und freut sich auf die neue Herausforderung. Dabei werden ihr als Vize-Präsidentin Christa Föster-Müller und Kerstin Winkel als Sekretärin helfend zur Seite stehen.

Die Idee, einen Lions-Damenclub in Rotenburg zu gründen, wurde im März 2010 geboren. Bereits im Juni war die Gründung der Leas mit 26 Mitgliedern erfolgt, erklärte Julia Grewe am Rande der Veranstaltung. „Heute sind wir 41 Löwinnen.“ Heidi Kohlmeyer war die erste Präsidentin – nun tritt mit Schmidt-Rathsmann die neunte Chefin der Leas ihr Amt an. Der Clubname Lea steht für eine engagierte Löwin, eine charakterstarke Kämpferin und Beschützerin.

Der Abschied von Grewe-Schwardt brachte ihr viel Lob ein

Mit musikalischer Begleitung einiger Bläserinnen des Musikzugs Bothel zogen die Leas gesanglich eine Bilanz der scheidenden Präsidentin. Darin lobten sie ihren Ideenreichtum. Ob Lions-Losverkauf auf dem Nikolausmarkt oder die Organisation von Ausflügen und Benefizaktionen – auf Grewe sei immer Verlass gewesen.

Auch die neue Präsidentin bekam ein Ständchen. Die Sängerinnen sind fest davon überzeugt, dass Schmidt-Rathsmann dem Stress des Präsidentinnenamtes gewachsen ist, und freuen sich auf ihre Ideen. Die Mitglieder werden ihr bei der Umsetzung gerne unter die Arme greifen.

Die neue Chefin habe schon einige Projekte „konkret ins Auge gefasst“. Dazu gehört auch die Fortführung der Finanzierungshilfen der Seminare für Lehrkräfte zur Steigerung der Lebenskompetenzen für Kinder und Jugendliche an den Schulen. - go

Mai 2018, Wümmekurier

Wer kennt das SOS-Kinderdorf in Worpswede?

Vortrag SOS Kinderdorf

Die Präsidentin des Lions-Clubs Rotenburg (LEA) Julia Grewe Schwardt, hatte zu einem Vortrag über das SOS-Kinderdorf in Worpswede eingeladen. Referentin war die Presse-Beauftragte der Einrichtung, Sylvia Schikker. Foto: Leas Rotenburg

Auch hier geht nichts ohne das Ehrenamt

wk/dm. Wo ist eigentlich der Unterschied zu einem Kinderheim? Wo haben die Kinder­dörfer ihren Ursprung? Was ist das überhaupt für ein Verein, der diese Dörfer betreibt? Kurz vor Weihnachten gibt es Immer Post von dort.

Der Lions-Club Rotenburg (LEA) hatte sich zu seinem Clubabend die Pressebeauftragte des SOS-Kinderdorfes Bremen, Sylvia Schikker, eingeladen, um mehr über die Einrichtung zu erfahren, die immerhin 40 Niederlassungen allein in Bremen und Niedersachsen hat und die die meisten nur dem Namen nach kennen.

Liebevoll und geborgen aufwachsen: Das ist nicht jedem Kind vergönnt. Dabei benötigen Heranwachsende viel Zuwendung und Förderung, um ihre Persönlichkeit zu entwickeln und ihre Potenziale zu entfalten. Falls die Herkunftsfamilie dies nicht leisten kann, finden Kinder seit über 50 Jahren im SOS-Kinderdorf Worpswede ein familiäres Zuhause. Dort werden sie von pädagogischen und therapeutischen Fachkräften gefördert. Für Nestwärme sorgt das Zusammenleben in SOS-Kinderdorffamilien, Wohngruppen und anderen Einrichtungen auf dem Gelände des Kinderdorfes. Orientiert am Bedarf der Region wurde das Angebot für junge Menschen und Familien über die Jahre immer weiterentwickelt - von Kindertagesstätten über Beratung und ambulante erzieherische Hilfen bis hin zur Schulsozialarbeit.

Ganz am Anfang stand die Idee des österreichischen Medizin Studenten Hermann Gmeiner, dass die vielen Waisen nach dem 2. Weltkrieg in Ersatzfamilien mit Ersatzvätern und Ersatzmüttern in einem Dorf mit einzelnen Häusern aufwachsen sollten. Das gilt auch heute noch. Aktuell leben in Worpswede 135 Kinder, vorwiegend Sozialwaisen, zu deren Eltern nach Möglichkeit in irgendeiner Form der Kontakt erhalten wird, auch wenn eine Rückkehr in die Ursprungsfamilie eher die Ausnahme darstellt. Die Ersatzeltern wohnen mit „ihren" Kindern im Dorf - ein anspruchsvoller Job, der wohlüberlegt sein will, da den Kindern natürlich Kontinuität geboten werden soll. Die Referentin hatte ein höchst interessiertes Publikum, das sich im Nu in die Materie einfand - stellt doch das Wohl von Kindern ein Hauptthema der Damen dar.

Doch ohne Ehrenamt geht nichts, besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das SOS Kinderdorf-Zentrum in Bremen Neustadt. Ähnlich unserem Simbav hier in Rotenburg, in dem mehr als 130 Mitarbeiter und Ehrenamtliche arbeiten. Das Angebot reicht von Mittagessen, Cafeteria, Toberäumen, Beratungen, Second-Hand-Laden bis zu Handarbeitsstunden. Das Publikum ist sehr gemischt dort. Auch alte Leute holen sich dort ihr Essen um hinterher vielleicht einem Kind eine Geschichte vorzulesen oder um einfach nur Gesellschaft zu haben.

Letztlich dürften und sollten alle kommen können, die Mischung sei gesund und hilfreich, so Frau Schikker. Wer mehr zah­len könne, würde gebeten, dies auch zu tun. Finanziert werden die SOS-Einrichtungen aus öffentlichen Mitteln, Spenden, Schenkungen, Stiftungen, Patenschaften und in ihrer Viel­seitigkeit vor allem ermöglicht durch ehrenamtliche Tätigkeit.

Mai 2018, Wümmekurier

Rock'n Roll im Gemeindehaus

Leas Oldienight 2018

Auch die 8. Oldie Night der Leas war wie gewohnt Party pur

ad. Die Oldie Night der Lions Club Damen Lea ist das Frühjahres-Highlights des Rotenburger Veranstaltungskalenders. Die inzwischen achte Auflage der Party zog erneut Rotenburger Tanzvolk aller Generationen ins Gemeindehaus. Von wegen „Oldies", auf der Tanzfläche zeigten einige Paare der höheren Jahrgänge den Jungen, wie echter Rock'n Roll aussieht.

DJ Julian Renken hatte von Anfang an das richtige Gespür für den Sound der in die Beine geht. Der musikalische Bogen durch die Jahrzehnte reichte von den rockigen 50'ern bis zu Popklängen der Achtziger Jahre und so wurde die Tanzfläche nie leer. Tresen, Cocktailbar und Bratwurst-Grill waren dabei ebenfalls gut besucht. Die Leas haben mit strahlendem Lachen gezapft, gemixt und gegrillt was das Zeug hielt.

„Jedes Getränk zählt für den guten Zweck", erinnert die diesjährige Lea Präsidentin Julia Grewe-Schwardt die Gäste daran, dass die kompletten Einnahmen des Abends für karitative Zwecke verwendet werden. n diesem Jahr galt es, die finanzielle Unterstützung des laufenden Präventionsprojektes „Lions Quest", mit dem Genuss von Cocktails und feinen Trop­fen sicher zu stellen.

Umso größer der Spaß auf der Tanzfläche, konnte doch mancher das eine oder andere Bier mehr damit begründen, dass es doch der guten Tat dient.

29.04.2018, Rotenburger Kreiszeitung

Volles Haus bei der Oldie-Nacht

Leas Oldienight 2018

Nicht nur auf der Tanzfläche herrschte bei der Oldie-Fete beste Stimmung. © Goldstein

Beste Stimmung nicht nur auf der Tanzfläche

Rotenburg - Auch die achte Auflage der Oldie-Night hat den Leas am Samstagabend im Gemeindehaus der Stadtkirche ein volles Haus beschert. Die Partynacht mit einer musikalischen Reise zurück in die Zeit der 1950er- bis 1990er-Jahre mit den großen Hits von damals hat bei den Fans kein bisschen an Beliebtheit verloren.

Die Songs der früheren Rock- und Popgrößen wie unter anderem Buddy Holly, Chubby Checker, Elvis Presley oder auch die Münchner Spider Murphy Gang waren einigen Gästen noch aus ihrer Kindheit oder Jugend geläufig, andere Besucher der Party waren damals noch gar nicht geboren und haben dennoch ihr Faible für diese Musik entdeckt. Und das nicht ohne Grund. Oldies von Twist bis zum Schmusehit werden generationsübergreifend immer noch gerne gehört.

27.04.2018, Wümmekurier

Gemeindehaus wird wieder Tanzlokal

Leas Oldienight 2018

Marion Bassen freut sich auf die 8. Oldie Night, die erneut im Gemeindehaus der Stadtkirche steigt.

Die Leas laden zur 8. Oldie-Night ins Gemeindehaus an der Stadtkirche

ad. Am 28. April ab 20 Uhr heißt es wieder im Gemeindehaus am Kirchhof „Party on" für die Oldie-Night der Lions-Damen Lea. Wieder mit an Bord Ist DJ Julian Renken. Auch in diesem Jahr heißt es am letzten Samstag im April wieder .Oldies but Goldies" im Gemeindehaus. DJ Julian Renken, legt wieder die alten Scheiben auf, die kein Tanzbein still stehen lassen.

Da so viel tanzen auch durstig macht, stehen die Lea Damen wieder als Cocktail-Mixerinnen bereit. Draußen wird der Grill angefeuert, um mit leckeren Bratwürstchen die Energiespeicher aufzufüllen. Es bleibt also vieles „beim Alten", es heißt schließlich auch Oldie Night. Was selbstverständlich auch wie gewohnt bleibt, ist die Verwendung der Erlöse des Abends. Diese werden, wie bei Liens und Leas ja Vereinszweck, caritativen Einrichtungen und Projekten gespendet. Im letzten Jahr floss das Geld in Jugendprojekte, an die Tafel und in die Schulen. Dieses Jahr steht ganz unter dem Titel „Liens Quest". Ein Gemeinschaftsprojekt der Rotenburger und Scheeßeler Liens Clubs und der Leas. Die Tickets zur Oldie Night sind in den Autohäusern Bassen in Rotenburg und Holst in Scheeßel, sowie im TUI Reisecenter und in Müller's Buchhandlung in der Rotenburger Innenstadt zu bekommen. Auch am Weicheier Damm bei Physio Aktiv können Oldie Night Fans für den günstigen Vorverkaufspreis von 8 Euro Eintrittskarten für den 28. April bekommen. Sollten widererwartend noch Karten übrig sein, werden diese zum Abendkassenpreis von 10 Euro angeboten. Erfahrungsgemäß sind die Tickets aber schnell ausverkauft, daher empfiehlt es sich vorzubeugen. Für einen sicheren Sitzplatz sollte rechtzeitig via Mail an oldienight-row@gmx.de eine Reservierung erfolgen. Doch auch da wissen die erfahrenen Oldie Night Gäste, .wer nicht zwingend sitzen muss, tanzt eh die meiste Zeit".

27.04.2018, Wümmekurier

Leas spenden für den Klinikclown im Diakonieklinikum

Spendenübergabe Klinikclown

(v.l.) Dr. med. Erika Schumann-Moeßeler, Präsidentin Julia Grewe-Schwardt und Angelika Pröve von den Leas überreichen Dr. med. Jens Siegel, Chefarzt der Kinderklinik, die Spende für die Klinikclowns. Foto: Diakonieklinikum Rotenburg

Lachen bringt Farbe in den Klinikaufenthalt der Kinder

wk/dm. Erneut spenden die Leas, Damenclub der Lions, den Erlös ihrer jährlichen Kino-Martinee der Klinik für Kinder und Jugendliche, um die Auftritte des Klinikclowns im Diakonieklinikum Rotenburg zu unterstützen. Bereits zum sechsten Mal haben die Damen des Rotenburger Lions-Clubs Wümme zu einem Sekt-Frühstück mit Filmvorführung ins Rotenburger Heimathaus eingeladen. Passend zum bayrischen Motto gab es ein zünftiges Buffet und die Münchener Tragikomödie „Willkommen bei den Hartmanns".

Präsidentin Julia Grewe-Schwardt, Angelika Pröve und Dr. med. Erika Schumann-Moeßeler von den Leas überbrachten Chefarzt Dr. med. Jens Siegel, Chefarzt der Kinderklinik, die Spende in Höhe von 1.200 Euro. Die Lions-Frauen, die sich für Kinder-und Jugendprojekte engagieren, unterstützen zum wiederholten Male die Bremer Klinik Clowns am Diakonieklinikum. "Lachen hilft unseren kleinen Patienten und bringt Farbe in den Klinikaufenthalt der Kinder", so Dr. Siegel, ohne Spenden wären die Stationsbesuche der Clowns nicht möglich". Kinder und ihre Eltern sind dankbar für jede Ablenkung und Aufmunterung, die sie während des Klinikaufenthalts erhalten und sind sich einig mit den Mitarbeitern, dass Lachen hilft, schneller gesund zu werden. Das Spendenkonto des Diakonieklinikums lautet: DE57 2415 1235 0025 1234 56, Sparkasse Rotenburg Bremervörde, Stichwort Klinikclown und Ihre Anschrift für eine Spendenbescheinigung.

06.04.2018, Rotenburger Rundschau

Mit Schwung in den Frühling

Oldie-Night 2018

Marion Bassen von den Rotenburger Leas lädt zur Oldie-Night ins Gemeindehaus ein. ©Foto: Dennis Bartz

Oldie-Night der Leas am 28. April / Rundschau verlost dreimal zwei Karten

Rotenburg (db). Schluss mit dem tristen Winter-Blues – der Frühling hat sich endlich durchgesetzt. Passend zu den Temperaturen um 20 Grad an diesem Wochenende nimmt auch das Kulturprogramm in Rotenburg Schwung auf. Ein erster Höhepunkt ist für viele Menschen die Oldie-Night der Leas. „Ich werde immer wieder danach gefragt“, erklärt Organisatorin Marion Bassen und lüftet in der Rundschau das Geheimnis: „Wir freuen uns auf viele Gäste am Samstag, 28. April, ab 20 Uhr, im Gemeindehaus der Stadtkirche.“

300 Karten gibt es im Vorverkauf für acht Euro, Restkarten für zehn Euro an der Abendkasse. Doch die sind in der Regel schnell weg. „Wir sind jedes Jahr komplett ausverkauft“, so Bassen. Ihr Tipp: Wer sicher mit dabei sein möchte, sollte nicht zu lange zögern und sich schnell Tickets sichern.

Wieder mit dabei ist DJ Julian Renken, der bereits in den vergangenen beiden Jahren für beste Stimmung sorgte. „Die Tanzfläche war immer voll – ein größeres Lob gibt es ja nicht“, so Bassen. Renken hält an seinem bekannten Musikmix fest.

Den Reinerlös der Oldie-Night spenden die Leas an Kinder- und Jugendprojekte in Rotenburg. „Dieses Mal stecken wir das Geld zu einem großen Teil in das Präventionsprojekt Lions-Quest“, so Bassen. Weitere Informationen finden Leser auf Seite 17. Neben Stehtischen gibt es bei der Oldie-Night auch einen gemütlichen Sitzbereich: Wer sich dort einen Platz sichern will, sollte schnellstmöglich reservieren. Dies ist bequem per E-Mail an die Adresse oldienight-row@gmx.de möglich. „Bis 20.30 Uhr bleiben die Reservierungen bestehen. Danach werden die Tische neu vergeben“, so Bassen. Auch für Speisen und Getränke ist natürlich gesorgt: Es gibt Leckeres vom Grill, gekühlte Softdrinks, außerdem Wein, Sekt, Cocktails und andere Getränke. Eintrittskarten für die Oldie-Night gibt es im Vorverkauf an folgenden Stellen: im Autohaus Bassen, Industriestraße, im Tui-Reisecenter, Am Wasser, in Müller‘s Buchhandlung, Goethestraße 24, sowie bei Physio Aktiv am Weicheler Damm. • Die Rundschau verlost dreimal zwei Tickets. Wer teilnehmen möchte, ruft am Donnerstag, 12. April, 11 Uhr, die Gewinn-Hotline der Rundschau unter Telefon 04261/72400 an.

Februar 2018

Kino-Matinee im Rotenburger Heimathaus

Leas Kino Matinee 2018

Bereits zum sechsten Mal luden die Damen des Rotenburger Lions-Clubs Wümme (LEA) am vergangenen Sonntag zu einem Sekt-Frühstück mit Filmvorführung ins Rotenburger Heimathaus ein. Dieses Mal gab es den Streifen „Willkommen bei den Hartmanns“ von Regisseur Michael Verhoeven. Eine deutsche Tragikomödie, die das schwierige Thema Flüchtlingskrise auf facettenreiche und verständnisfördernde Weise aufgreift. Ein Film über eine gutbürgerliche, deutsche Familie, die einen Flüchtling bei sich aufnimmt. Zum Lachen, Weinen und Nachdenken.

Passend zum Film gab es diesmal ein opulentes bayerisches Frühstück. Das LEA-Film-Team hatte sich etliche Delikatessen nach Rezepten aus Deutschlands Süden überlegt. Als Besonderheit gab es in diesem Jahr eine Zusammenstellung der Rezepte für die in den vergangenen Jahren gereichten Köstlichkeiten und ein Schätz-Gewinnspiel. Zur Freude der diesbezüglich verwöhnten Veranstalterinnen war das Heimathaus voll besetzt: der Erlös der Veranstaltung wird stets für einen guten Zweck verwendet. Auch in diesem Jahr werden die Bremer Klinik-Clowns bedacht, da sie unter anderem im Agaplesion Rotenburg großartige Arbeit leisten. Die Gruppe tritt in Krankenhäusern, Seniorenheimen und therapeutischen Einrichtungen auf. Die LEAs danken örtlichen Unternehmen herzlichst für ihre Unterstützung. Für die großzügigen Lebensmittel-Spenden, ebenso für Besteck und Kaffeekannen, Geschirr und Blumen. Eine große Erleichterung: Kino-Karten, die in jedem Jahr ein begabter Pädagoge der BBS gestaltet und das Aufstellen der schweren Tische, das den Damen ebenso entgegenkommend abgenommen wurde.

Juni 2017

Julia Grewe ist neue Präsidentin

Leas Präsidentin Julia Grewe

Julia Grewe-Schwardt ist neue Präsidentin bei den LEAS Die Charter-Urkundes des Clubs wechselt ihre Besitzerin: Julia Grewe-Schwardt übernimmt das Amt von Marion Bassen. Die Geschäftsführerin der Grewe-Gruppe freut sich auf ihr Präsidentschaftsjahr. Der Grafeler Forst wird ebenso Thema sein wie der JFV Rotenburg oder die Rotenburger Tafel. Und so läuft das bei den LEAS. Jede Präsidentin folgt ihren eigenen Neigungen und Ideen.

Das ist es, was die Abende der Lions-Frauen so unterschiedlich sein lässt, die Einblicke so divers. Auch deshalb sind Präsidentschaftswechsel immer etwas Feierliches. Eine Gelegenheit, Revue passieren zu lassen, was im vergangene Jahr geschehen ist und für Vorfreude auf das, was kommt. Die scheidende Präsidentin hat sich zu ihrem Abschied und zum Einstand für ihre Nachfolgerin dann auch etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unter der Leitung von Sandra Bunke musizierte das Aue-Land-Orchester aus diesem Anlass bei strahlendem Wetter im Garten des Landhauses Wachtelhof.

31.03.2017

Rotenburger Rundschau

Notlösung wird Glücksgriff

Oldie-Night der Leas am Samstag, 29. April / Rundschau verlost Karten

 

Notlösung wird Glücksgriff

Rotenburg (db). Die Leas des Rotenburger Lionsclubs freuen sich auf die siebte Oldie-Night am Samstag, 29. April, ab 20 Uhr, im Gemeindehaus, Am Kirchhof 9. „Die Stimmung im vergangenen Jahr war toll – alle waren zufrieden. Wir hatten ein volles Haus und erwarten dieses Jahr genauso viele Gäste“, erklärt Marion Bassen von den Leas.

Wegen eines Wasserschadens im Autohaus Bassen waren die Leas im vergangenen Jahr kurzfristig ins Gemeindehaus ausgewichen. Doch die Notlösung entpuppte sich an dem Abend als Glücksgriff und die Rückkehr ins Autohaus war vom Tisch. „Es war schnell klar, dass wir im Gemeindehaus bleiben“, so Bassen. Wieder mit dabei ist dann DJ Julian Renken, der im vergangenen Jahren zum ersten Mal aufgelegt hat. „Die Stimmung war sofort gut und die Tanzfläche immer voll“, lobt Bassen. So soll es auch dieses Mal sein und deshalb hält Renken an dem bekannten Musikmix fest. Den Reinerlös der Oldie-Night spenden die Leas zu 100 Prozent an Kinder- und Jugendprojekte in Rotenburg. So wie im vergangenen Jahr, als die Damen unter anderem Musikinstrumente gestiftet und das Projekt „Himmel und Erde“ der Grundschule am Grafeler Damm unterstützt hatten. Die Leas freuen sich auf neue Vorschläge: „Wenn jemand bei uns einen Antrag stellt, sprechen wir darüber“, so Bassen. Damit möglichst viel Geld zusammenkommt, soll der Gemeinderaum wieder mit bis zu 300 Gästen gefüllt sein. Neben zahlreichen Stehtischen gibt es auch einen gemütlichen Sitzbereich: Wer sich dort einen Platz sichern will, sollte schnellstmöglich reservieren: Dies ist bequem per E-Mail an die Adresse oldienight.row@gmx.de möglich. „Bis 20.30 Uhr bleiben die Reservierungen bestehen. Danach werden die Tische neu vergeben“, so Bassen. Auch für Speisen und Getränke ist natürlich gesorgt: Es gibt Leckeres vom Grill. Die Leas stehen selbst am Grill und hinter der Bar. „Wir bieten Wein, Sekt und Cocktails an“, so Bassen. Für jeden Geschmack sei also etwas dabei. Eintrittskarten für die Oldie Night gibt es zum Preis von sieben Euro im Vorverkauf an folgenden Stellen: im Autohaus Bassen, Industriestraße, im TUI-Reisecenter, Am Wasser, in Müllers Buchhandlung, Goethestraße 24, sowie bei Physio-Aktiv am Weicheler Damm. Restkarten gibt es an der Abendkasse für neun Euro. • Die Rundschau verlost zwei Tickets für die Oldie Night: Wer gewinnen will, schickt bis Sonntag, 16. April, eine E-Mail mit dem Betreff „Oldie Night“ an die Adresse redaktion@rotenburger-rundschau.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

31.03.2017

Rotenburger Rundschau

Helfen ist immer richtig

Dr. Heike Jessat informiert Leas über „Laien-Defi“

 

Helfen ist immer richtig

Rotenburg (r/db). „Jedes Jahr sterben in Deutschland 150.000 Menschen an plötzlichem Herztod. In 85 Prozent der Fälle hätte der Betroffene durch den Einsatz eines Defibrillators gerettet werden können“, erklärt Marion Bassen, Präsidentin der Rotenburger Leas, und hat einen Vortrag zum Thema auf die Tagesordnung der vergangenen Sitzung gesetzt.

In Deutschland seien Defibrillatoren viel zu wenig verbreitet und viel zu wenig im Einsatz – dabei sei der Umgang damit ein Kinderspiel, erklärte Referentin Dr. Heike Jessat, Hausärztin in Scheeßel, den 36 Teilnehmerinnen: „Zwei Elektroden sind nach gesprochener Anleitung auf den Brustkorb zu setzen und das Gerät zu starten. Die Stimme ist bestens zu verstehen, die Anweisungen sind unmissverständlich und der Defibrillator wiegt unter zwei Kilogramm.“ Etwas falsch zu machen sei quasi unmöglich.

Angst vor Fehlern stelle nach wie vor in der Ersten Hilfe ein großes Problem dar. Viele scheuten besonders die Mund-zu-Mund-Beatmung bei der Wiederbelebung, die jedoch als nachrangig zu betrachten sei, da das Blut noch für einige Zeit genügend Sauerstoff enthalte, so die Referentin. 112 anrufen und 100 Mal pro Minute ordentlich auf den Brustkorb drücken reichten als Reaktion auf Atemstillstand erstmal aus.

Die Leas interessierten sich dafür, wie die Verbreitung der Defibrillatoren in Rotenburg ist sowie wie hoch die Anschaffungs- und Wartungskosten sind. Dabei kam heraus, das in der gesamten Stadt nur 14 Geräte gemeldet seien. Dazu die Leas in einer Pressemeldung: „Es wäre gut, beziehungsweise lebensrettend, wenn allgemein bekannt wäre, wo die hängen.“ Außerdem müsse die Frage geklärt werden, ob dies überhaupt genügend seien.

07.03.2017

Rotenburger Rundschau

Leas spenden für Klinik-Clowns

Leas spenden für Klinik-Clowns

 

Kino-Matinee für guten Zweck
Leas spenden für Klinik-Clowns

Rotenburg (r/db). Bereits zum fünften Mal luden die Rotenburger Lions-Damen (Leas) zu einem Sekt-Frühstück mit Filmvorführung ins Rotenburger Heimathaus ein. „Dieses Mal gab es den inhaltlich topaktuellen französischen Streifen von Regisseur Christian Clavier: Monsieur Claude und seine Töchter“, teilt Jessica Andreßen von den Leas mit.

Die „Multikulti-Komödie um ein altmodisches Ehepaar“, dessen vier Töchter alle Männer aus anderen Kulturkreisen heiraten, habe zwar die ein oder andere bereits gesehen – doch dies habe nichts ausgemacht, so Andreßen. Der mit Bedacht ausgewählte Streifen sei es allemal wert, öfter gesehen zu werden. Passend zum Film gab es ein opulentes französisches Frühstück. Das Lea-Film-Team hatte sich etliche Delikatessen nach Rezepten aus dem Nachbarland zubereitet.

„Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass sich die Veranstaltung lohnt: Die 100 Karten sind jedes Jahr früher verkauft“, freut sich Andreßen. Besonders beliebt seien diese als Weihnachtsgeschenk – der Vorverkauf beginne auf dem Nikolausmarkt – und der Erlös der Veranstaltung komme stets einem guten Zweck zugute.

Dieses Jahr sollen die Bremer Klinik-Clowns bedacht werden, betont Andreßen: „Sie leisten großartige Arbeit unter anderem im Agaplesion Rotenburg.“

Die Gruppe tritt in Krankenhäusern, Seniorenheimen und therapeutischen Einrichtungen auf.

Die Leas danken für die Unterstützung: „Die großzügigen Lebensmittel-Spenden, ebenso für Besteck und Kaffeekannen, Geschirr und Blumen örtlicher Unternehmen; die Kino-Karten gestaltet zu unserer Freude ein begabter Pädagoge der BBS. Das Aufstellen der schweren Tische wurde uns ebenso entgegenkommend abgenommen.“


Pressearchiv

Weitere Presseartikel finden Sie in unserem » Archiv.